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<title>Hermann Göring</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Hermann Göring</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Hermann Wilhelm Göring</b> (* <a href="12._Januar" title="12. Januar">12. Januar</a> <a href="1893" title="1893">1893</a> in <a href="Rosenheim" title="Rosenheim">Rosenheim</a>; † <a href="15._Oktober" title="15. Oktober">15. Oktober</a> <a href="1946" title="1946">1946</a> in <a href="N%C3%BCrnberg" title="Nürnberg">Nürnberg</a>) war ein <a href="Deutschland" title="Deutschland">deutscher</a> <a href="Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei" title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei">nationalsozialistischer</a> <a href="Politiker" title="Politiker">Politiker</a> und <a href="Kriegsverbrechen" title="Kriegsverbrechen">Kriegsverbrecher</a>. Mitte 1933 wurde er Reichsluftfahrtminister ohne offizielles Ministerium, ab Mai 1935 war er <a href="Oberbefehlshaber" title="Oberbefehlshaber">Oberbefehlshaber</a> der <a href="Luftwaffe_(Wehrmacht)" title="Luftwaffe (Wehrmacht)">Luftwaffe</a>. 1936 bzw. 1937 übernahm er die Führung der <a href="Wirtschaft_im_Nationalsozialismus" title="Wirtschaft im Nationalsozialismus">deutschen Wirtschaft</a> und des <a href="Reichswirtschaftsministerium" title="Reichswirtschaftsministerium">Reichswirtschaftsministeriums</a>.
</p><p>Göring hatte im <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkrieg</a> als mit dem <a href="Pour_le_M%C3%A9rite" title="Pour le Mérite">Pour le Mérite</a> dekorierter <a href="Jagdflieger" title="Jagdflieger">Jagdflieger</a> einige Bekanntheit erlangt. Er nahm im November 1923 in München am <a href="Hitlerputsch" title="Hitlerputsch">Hitlerputsch</a> teil und trug maßgeblich zum Aufstieg der <a href="Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei" title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei">NSDAP</a> bei. Im August 1932 wurde er zum <a href="Reichstagspr%C3%A4sident_(Deutschland)" title="Reichstagspräsident (Deutschland)">Reichstagspräsidenten</a> gewählt. Am Tag der <a href="Machtergreifung" title="Machtergreifung">Machtergreifung</a> ernannte <a href="Adolf_Hitler" title="Adolf Hitler">Adolf Hitler</a> ihn zum <a href="Minister_ohne_Gesch%C3%A4ftsbereich" title="Minister ohne Geschäftsbereich">Reichsminister ohne Geschäftsbereich</a>, zum <a href="Reichsluftfahrtministerium" title="Reichsluftfahrtministerium">Reichskommissar für den Luftverkehr</a> und zum <a href="Reichskommissar" title="Reichskommissar">Reichskommissar</a> für das <a href="Preu%C3%9Fisches_Staatsministerium" title="Preußisches Staatsministerium">preußische Innenministerium</a>. Am 11. April 1933 wurde Göring auch <a href="Ministerpr%C3%A4sident" title="Ministerpräsident">Ministerpräsident</a> <a href="Preu%C3%9Fen" title="Preußen">Preußens</a>.
</p><p>In den beiden letzten Positionen war Göring maßgeblich an der <a href="Gleichschaltung" title="Gleichschaltung">Gleichschaltung</a> und der Verfolgung der <a href="Opposition_(Politik)" title="Opposition (Politik)">Opposition</a> beteiligt, die er mit äußerster Brutalität betreiben ließ. Er war für die Gründung der <a href="Geheime_Staatspolizei" title="Geheime Staatspolizei">Gestapo</a> sowie die Einrichtung der ersten <a href="Konzentrationslager" title="Konzentrationslager">Konzentrationslager</a> ab 1933 verantwortlich. Ab Oktober 1936 betrieb er als Beauftragter für den <a href="Vierjahresplan" title="Vierjahresplan">Vierjahresplan</a> die weitere <a href="Aufr%C3%BCstung_der_Wehrmacht" title="Aufrüstung der Wehrmacht">Aufrüstung der Wehrmacht</a> zur Vorbereitung eines <a href="Angriffskrieg" title="Angriffskrieg">Angriffskrieges</a>. Er leitete Maßnahmen im Zusammenhang mit dem <a href="Anschluss_%C3%96sterreichs" title="Anschluss Österreichs">„Anschluss“ Österreichs</a>, mit denen österreichische und deutsche Nationalsozialisten im März 1938 die Eingliederung <a href="St%C3%A4ndestaat_(%C3%96sterreich)" title="Ständestaat (Österreich)">Österreichs</a> in den <a href="NS-Staat" title="NS-Staat">NS-Staat</a> veranlassten. In der Nacht auf den 12. März 1938 lösten – nach seinen telefonischen Drohungen, noch vor dem Einmarsch deutscher Einheiten – <a href="%C3%96sterreich_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus">österreichische Nationalsozialisten</a> das <a href="Austrofaschismus" title="Austrofaschismus">austrofaschistische</a> <a href="St%C3%A4ndestaat_(%C3%96sterreich)#Entwicklung" title="Ständestaat (Österreich)">Ständestaatsregime</a> ab.
</p><p>Er organisierte systematisch <a href="Geschichte_des_Antisemitismus_bis_1945#Nationalsozialismus" title="Geschichte des Antisemitismus bis 1945">Wirtschaftsmaßnahmen gegen Juden</a> und erließ am 12. November 1938 die <a href="Verordnung_zur_Ausschaltung_der_Juden_aus_dem_deutschen_Wirtschaftsleben" title="Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben">Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben</a>.
</p><p>In der Öffentlichkeit des In- und Auslands galt Göring bis zum <a href="Bedingungslose_Kapitulation_der_Wehrmacht" title="Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht">Kriegsende</a> als einer der einflussreichsten NS-Politiker. Tatsächlich verlor er, wie die historische Forschung später zeigte, vor und während des Krieges trotz einer Häufung von Ämtern und Titeln Schlüsselbefugnisse an konkurrierende NS-Funktionäre wie <a href="Heinrich_Himmler" title="Heinrich Himmler">Heinrich Himmler</a> und <a href="Joseph_Goebbels" title="Joseph Goebbels">Joseph Goebbels</a>. Als Chef der Luftwaffe geriet Göring wegen der Niederlage in der <a href="Luftschlacht_um_England" title="Luftschlacht um England">Luftschlacht um England</a> (Mitte 1940 bis Anfang 1941), der beginnenden verheerenden <a href="Luftkrieg_im_Zweiten_Weltkrieg" title="Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg">Bombardierung des Reichsgebiets</a> durch die <a href="Alliierte" title="Alliierte">Alliierten</a> und des Scheiterns einer <a href="Luftbr%C3%BCcke" title="Luftbrücke">Luftbrücke</a> bei der <a href="Schlacht_von_Stalingrad" title="Schlacht von Stalingrad">Schlacht von Stalingrad</a> (Ende 1942) in Misskredit.
</p><p>Am 31. Juli 1941 beauftragte er <a href="Reinhard_Heydrich" title="Reinhard Heydrich">Reinhard Heydrich</a> mit der Organisation des Völkermordes an den europäischen Juden (<a href="Holocaust" title="Holocaust">Holocaust</a>), in der <a href="Sprache_des_Nationalsozialismus" title="Sprache des Nationalsozialismus">Sprache des Nationalsozialismus</a> euphemistisch „<a href="Endl%C3%B6sung_der_Judenfrage" title="Endlösung der Judenfrage">Endlösung der Judenfrage</a>“ genannt.
</p><p>Ab 1942/43 (Zeit der Kriegswende) zog sich Göring – auf parteiinternen Druck hin wie auch aus eigenem Antrieb – zunehmend ins Privatleben zurück und pflegte einen <a href="Dekadenz" title="Dekadenz">dekadent</a>-luxuriösen Lebensstil. Viele Ämter führte er seitdem – wenn überhaupt – nur noch in repräsentativer Weise aus.
</p><p>Göring war einer der 24 im <a href="N%C3%BCrnberger_Prozess_gegen_die_Hauptkriegsverbrecher" title="Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher">Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher</a> vor dem <a href="Internationaler_Milit%C3%A4rgerichtshof" title="Internationaler Militärgerichtshof">Internationalen Militärgerichtshof</a> Angeklagten. Ein „leutseliger Psychopath“, wie ihn der bestellte Gefängnispsychologe Gustave Gilbert, der täglich mit Göring sprach, einschätzt.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er wurde am 1. Oktober 1946 in allen vier Anklagepunkten (<a href="Verschw%C3%B6rung" title="Verschwörung">Verschwörung</a> gegen den <a href="Weltfrieden" title="Weltfrieden">Weltfrieden</a>; Planung, Entfesselung und Durchführung eines Angriffskrieges; <a href="Kriegsverbrechen" title="Kriegsverbrechen">Verbrechen gegen das Kriegsrecht</a>; <a href="Verbrechen_gegen_die_Menschlichkeit" title="Verbrechen gegen die Menschlichkeit">Verbrechen gegen die Menschlichkeit</a>) schuldig gesprochen und zum <a href="H%C3%A4ngen" class="mw-redirect" title="Hängen">Tod durch den Strang</a> verurteilt. Durch <a href="Suizid" title="Suizid">Suizid</a> am Vorabend der Hinrichtung entzog er sich der Vollstreckung des Urteils.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Herkunft">Herkunft</h3></div>
<p>Hermann Göring wurde während eines gezielten Deutschlandaufenthaltes seiner Mutter Franziska Göring (geborene Tiefenbrunn) im <a href="Sanatorium" title="Sanatorium">Sanatorium</a> Marienbad im <a href="Oberbayern" title="Oberbayern">oberbayerischen</a> Rosenheim zur Welt gebracht.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Vater <a href="Heinrich_Ernst_G%C3%B6ring" title="Heinrich Ernst Göring">Heinrich Ernst Göring</a> war <a href="Promotion_(Doktor)" title="Promotion (Doktor)">promovierter</a> <a href="Jurist" title="Jurist">Jurist</a> und diente zwischen 1885 und 1890 als erster <a href="Reichskommissar" title="Reichskommissar">Reichskommissar</a> für <a href="Deutsch-S%C3%BCdwestafrika" title="Deutsch-Südwestafrika">Deutsch-Südwestafrika</a> (heute <a href="Namibia" title="Namibia">Namibia</a>) sowie zwischen 1892 und 1895 als <a href="Ministerresident" title="Ministerresident">Ministerresident</a> für <a href="Haiti" title="Haiti">Haiti</a> und die <a href="Dominikanische_Republik" title="Dominikanische Republik">Dominikanische Republik</a>. Die schwangere Mutter war unter dem Namen Fanny Göhring, von <a href="Port-au-Prince" title="Port-au-Prince">Port-au-Prince</a> auf Haiti nach Rosenheim mit der Absicht gereist, ihren Säugling nicht dem <a href="Tropen" title="Tropen">tropischen</a> Klima auszusetzen.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit Datum vom 8. Februar 1893 wurde Göring in das Taufbuch der <a href="Evangelisch-Lutherisches_Dekanat_Rosenheim" title="Evangelisch-Lutherisches Dekanat Rosenheim">Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Rosenheim</a> eingetragen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Sein Taufpate war der königlich-preußische Stabsarzt <a href="Hermann_Epenstein" title="Hermann Epenstein">Hermann Epenstein</a>.
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Vater Heinrich Ernst Göring (1839–1913)</div>
</li>
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<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Mutter Franziska Göring, geb. Tiefenbrunn (1859–1923)</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Hermann Göring als Kadett, 1907</div>
</li>
</ul>
<p>Göring hatte vier Vollgeschwister: einen älteren Bruder, Karl Ernst Göring, zwei ältere Schwestern, Olga Therese Sophie Rigele und Paula Elisabeth Rosa Hueber (die beide in Österreich mit promovierten <a href="Notar" title="Notar">Notaren</a> verheiratet waren, letztere mit dem Politiker und Nationalsozialisten <a href="Franz_Hueber" title="Franz Hueber">Franz Hueber</a>),<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> sowie einen jüngeren Bruder, <a href="Albert_G%C3%B6ring" title="Albert Göring">Albert Göring</a>, der die nationalsozialistische Ideologie ablehnte. Außerdem besaß er vier Halbgeschwister aus der ersten Ehe seines Vaters (für Details siehe den Artikel <a href="Heinrich_Ernst_G%C3%B6ring#Ehen_und_Kinder" title="Heinrich Ernst Göring">Heinrich Ernst Göring#Ehen und Kinder</a>).<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Kindheit_und_Jugend">Kindheit und Jugend</h3></div>
<p>Seine Mutter gab ihn die ersten 1½ Jahre zur Pflege an die Familie Graf in <a href="F%C3%BCrth" title="Fürth">Fürth</a>, während sie mit ihrem Mann in Haiti war. Sie selbst kehrte im August 1894 nach Deutschland zurück und nimmt ihren Sohn zu sich. Erst 1896 kehrt sein Vater nach Deutschland zurück. Die Familie wohnte in den folgenden Jahren in dem Haus Fregestraße 19 in <a href="Berlin-Friedenau" title="Berlin-Friedenau">Berlin-Friedenau</a>, das dem Patenonkel Epenstein (ab 1910 mit dem <a href="Adelspr%C3%A4dikat#Österreich" title="Adelsprädikat">Adelsprädikat</a> „Ritter von“), gehörte.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Danach lebte die Familie Göring auf den Ländereien Epensteins, eines Arztes jüdischer Herkunft, mit dem sich Görings Vater in <a href="Deutsch-S%C3%BCdwestafrika" title="Deutsch-Südwestafrika">Deutsch-Südwestafrika</a> angefreundet hatte. Epenstein stellte der Familie Göring die <a href="Burg_Veldenstein" title="Burg Veldenstein">Burg Veldenstein</a> (ca. 50 Kilometer nordöstlich von <a href="N%C3%BCrnberg" title="Nürnberg">Nürnberg</a>) als Wohnsitz zur Verfügung.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Manche Sommer verbrachte die Familie als Epensteins Gäste auf dessen <a href="Burg_Mauterndorf" title="Burg Mauterndorf">Burg Mauterndorf</a> im <a href="Land_Salzburg" title="Land Salzburg">Land Salzburg</a>.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Görings Mutter pflegte offen ein Verhältnis mit Epenstein. Bei Besuchen wohnte sie bei ihm, während der über 20 Jahre ältere Vater außerhalb der Burg logierte.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Göring wurde 1900 in Fürth in eine <a href="Privatschule" title="Privatschule">Privatschule</a> eingeschult und besuchte ebendort von 1902 bis 1904 mit mäßigem Erfolg das <a href="Heinrich-Schliemann-Gymnasium_F%C3%BCrth" title="Heinrich-Schliemann-Gymnasium Fürth">Humanistische Gymnasium</a>.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Von 1904 bis 1905 war er ein Jahr <a href="Alumnat" title="Alumnat">Alumne</a> des <a href="Gymnasium_Carolinum_(Ansbach)" title="Gymnasium Carolinum (Ansbach)">Gymnasiums Carolinum</a> in <a href="Ansbach" title="Ansbach">Ansbach</a>.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In seinen „Kinderspielen ging es ständig um Krieg“.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit zwölf Jahren schickte ihn sein Vater in das <a href="Kadettenanstalt" title="Kadettenanstalt">Kadettenhaus</a> in <a href="Karlsruhe" title="Karlsruhe">Karlsruhe</a>. 1909 wechselte er an die <a href="Preu%C3%9Fische_Hauptkadettenanstalt" title="Preußische Hauptkadettenanstalt">Hauptkadettenanstalt</a> (Oberstufe) in <a href="Gro%C3%9F-Lichterfelde" title="Groß-Lichterfelde">Lichterfelde bei Berlin</a>, wo er neben einer militärischen Ausbildung (<a href="Exerzieren" title="Exerzieren">Exerzieren</a> und <a href="Gefecht" title="Gefecht">Gefechtsübungen</a>) allgemeinbildenden Unterricht (unter anderem in Französisch und Englisch) erhielt.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 1911 absolvierte er das <a href="F%C3%A4hnrich" title="Fähnrich">Fähnrichsexamen</a> mit Auszeichnung und dem Prädikat „vorzüglich“. Seit März 1912 war er Fähnrich im <a href="4._Badisches_Infanterie-Regiment_%E2%80%9EPrinz_Wilhelm%E2%80%9C_Nr._112" title="4. Badisches Infanterie-Regiment „Prinz Wilhelm“ Nr. 112">4. Badischen Infanterie-Regiment „Prinz Wilhelm“ Nr. 112</a>. Im Januar 1913 bestand er das <a href="Abitur" title="Abitur">Abitur</a>. Anschließend absolvierte er einen achtmonatigen Kriegsschulkurs, den er mit dem <a href="Offizierspatent" title="Offizierspatent">Offiziersexamen</a> abschloss.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Erster_Weltkrieg">Erster Weltkrieg</h3></div>
<p>Den Ausbruch des <a href="Erster_Weltkrieg" title="Erster Weltkrieg">Ersten Weltkriegs</a> im August 1914 erlebte Göring mit seinem Regiment im elsässischen <a href="M%C3%BClhausen" title="Mülhausen">Mülhausen</a>. Dort nahm er an kleineren Gefechten teil. Nach wenigen Wochen im Einsatz erkrankte er an <a href="Rheuma" title="Rheuma">Gelenkrheumatismus</a> und musste sich im September 1914 im Freiburger Krankenhaus behandeln lassen. In Freiburg lernte er den Piloten und Heeresoffizier <a href="Bruno_Loerzer" title="Bruno Loerzer">Bruno Loerzer</a> kennen, der ihn für das Fliegen begeisterte. Am 16. Oktober 1914 wurde Göring zur Ausbildung als Beobachter der Fliegerersatzabteilung 3 in <a href="Darmstadt" title="Darmstadt">Darmstadt</a> abkommandiert und am 28. Oktober zur Feldfliegerabteilung 25 versetzt. Große Anerkennung erfuhr Göring, als er Fotos von den feindlichen Stellungen aufnahm und an den <a href="Gefechtsstand" title="Gefechtsstand">Gefechtsständen</a> des Korps ablieferte. Für eine besonders wichtige Bildmeldung bekam Göring am 25. März 1915 das <a href="Eisernes_Kreuz" title="Eisernes Kreuz">Eiserne Kreuz</a> I. Klasse verliehen. Ab dem 1. Juli 1915 absolvierte Göring an der Freiburger Fliegerschule eine Ausbildung zum Piloten.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Er wurde im September zur 5. Armee abkommandiert. Am 16. November 1915 errang er seinen ersten <a href="Luftsieg" class="mw-redirect" title="Luftsieg">Luftsieg</a>. Anfangs eskortierte er Bomberverbände, später wurde er Jagdflieger.
</p><p>Am 14. März 1916 schoss er den ersten feindlichen <a href="Bomber" title="Bomber">Bomber</a> ab. Nach einer <a href="Bauchlandung" class="mw-redirect" title="Bauchlandung">Bruchlandung</a> verbrachte Göring die Zeit vom 2. November 1916 bis zum Februar 1917 in verschiedenen Lazaretten.
</p><p>Am 17. Mai 1917 wurde ihm die Führung der Jagdstaffel 27 übertragen. Er stieg am 18. August 1917 zum Oberleutnant auf. Nach seinem 19. Abschuss wurde ihm am 2. Juni 1918 der Orden <a href="Pour_le_M%C3%A9rite" title="Pour le Mérite">Pour le Mérite</a> verliehen. Als der Kommandeur des Jagdgeschwaders Nr. 1, Hauptmann <a href="Wilhelm_Reinhard_(Jagdflieger)" title="Wilhelm Reinhard (Jagdflieger)">Wilhelm Reinhard</a>, im Juli 1918 bei einem Testflug tödlich verunglückte, wurde Göring am 6. Juli 1918 Kommandeur dieses als <a href="Manfred_von_Richthofen" title="Manfred von Richthofen">Richthofens</a> <a href="Jagdstaffel_11" title="Jagdstaffel 11">„Fliegender Zirkus“</a> bekannten Geschwaders. Er flog unter anderem eine weiße <a href="Fokker_D.VII" title="Fokker D.VII">Fokker D.VII</a>. In seiner neuen Position errang er schließlich seinen 22. und letzten Luftsieg.<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zeit_der_Weimarer_Republik">Zeit der Weimarer Republik</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Wechsel_nach_Schweden">Wechsel nach Schweden</h4></div>
<p>Nach dem <a href="Waffenstillstand_von_Compi%C3%A8gne_(1918)" title="Waffenstillstand von Compiègne (1918)">Waffenstillstand 1918</a> verlegte Göring sein Geschwader noch nach Deutschland zurück. Bei einer öffentlichen Versammlung in Berlin fiel er durch heftige Kritik am <a href="Preu%C3%9Fisches_Kriegsministerium" title="Preußisches Kriegsministerium">preußischen Kriegsminister</a> <a href="Walther_Reinhardt" title="Walther Reinhardt">Walther Reinhardt</a> wegen dessen Eintretens für die Republik auf.
</p><p>Göring ging als Militärberater nach <a href="D%C3%A4nemark" title="Dänemark">Dänemark</a> und später nach <a href="Schweden" title="Schweden">Schweden</a>. Dort führte er die Maschinen von <a href="Anton_Herman_Gerard_Fokker" title="Anton Herman Gerard Fokker">Anton Herman Gerard Fokker</a> vor. Am 2. August 1919 erwarb er eine schwedische <a href="Fluglizenz" class="mw-redirect" title="Fluglizenz">Fluglizenz</a> und übernahm Aufträge für die Svenska Lufttrafik <a href="Aktiebolag" title="Aktiebolag">Aktiebolag</a>.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 13. Februar 1920 reichte er von <a href="Stockholm" title="Stockholm">Stockholm</a> aus seinen Abschied bei der <a href="Reichswehr" title="Reichswehr">Reichswehr</a> ein, die nach den Bestimmungen des <a href="Friedensvertrag_von_Versailles" title="Friedensvertrag von Versailles">Versailler Vertrages</a> keine <a href="Luftwaffe_(Wehrmacht)" title="Luftwaffe (Wehrmacht)">Luftstreitkräfte</a> besitzen durfte. Dabei beantragte er seine nachträgliche Beförderung zum Hauptmann und verzichtete auf etwaige Versorgungsansprüche. Im Juni 1920 wurde seinem Antrag stattgegeben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Erste_Ehe">Erste Ehe</h4></div>
<p>Am 20. Februar 1920 flog Göring vom Stockholmer Flughafen Lindarängen aus<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> den Forschungsreisenden <a href="Eric_von_Rosen" title="Eric von Rosen">Eric von Rosen</a> auf dessen Gut <a href="Schloss_Rockelstad" title="Schloss Rockelstad">Rockelstad</a>. Göring musste aufgrund von schlechten Wetterbedingungen dableiben. Daraufhin lernte er dort seine erste Frau, die Schwedin <a href="Carin_G%C3%B6ring" title="Carin Göring">Carin Freifrau von Kantzow</a>, geb. Freiin Fock,<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> kennen, die unglücklich verheiratet war und einen Sohn namens Thomas hatte. Göring und Carin von Kantzow verliebten sich sofort. Nachdem sie ihrem Mann <a href="Nils_von_Kantzow" title="Nils von Kantzow">Nils von Kantzow</a> gesagt hatte, dass sie sich in Göring verliebt hatte, verließ sie ihn und den gemeinsamen Sohn Thomas und lebte mit Göring an verschiedenen Orten in Schweden und ab 1921 in Hochkreuth bei <a href="Bayrischzell" title="Bayrischzell">Bayrischzell</a>.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 13. Dezember 1922 willigte Carins Gatte in die Scheidung ein und erhielt die <a href="Vormundschaft" title="Vormundschaft">Vormundschaft</a> für Thomas. Am 25. Januar 1923 heiratete Göring die vier Jahre ältere Carin in Stockholm. Die Trauung wurde am 3. Februar 1923 am neuen Wohnort der Görings in <a href="Obermenzing" title="Obermenzing">Obermenzing</a> bei <a href="M%C3%BCnchen" title="München">München</a> wiederholt.<sup id="cite_ref-22" class="reference"><a href="#cite_note-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Versuch_eines_Studiums">Versuch eines Studiums</h4></div>
<p>Göring immatrikulierte sich 1921 an der <a href="Ludwig-Maximilians-Universit%C3%A4t_M%C3%BCnchen" title="Ludwig-Maximilians-Universität München">Universität München</a>, um ab Winter 1922<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Geschichte, Volkswirtschaft und Staatswissenschaften zu studieren. Zu seinen Professoren gehörten der Historiker <a href="Karl_Alexander_von_M%C3%BCller" title="Karl Alexander von Müller">Karl Alexander von Müller</a><sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und der Staatsrechtler <a href="Hans_Nawiasky" title="Hans Nawiasky">Hans Nawiasky</a>.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Schon nach wenigen Wochen brach er das Studium ab, ohne möglicherweise je einen Hörsaal von innen gesehen zu haben.<sup id="cite_ref-26" class="reference"><a href="#cite_note-26"><span class="cite-bracket">[</span>26<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>An einem Sonntagabend im November 1922 ging Göring auf den Münchner <a href="K%C3%B6nigsplatz_(M%C3%BCnchen)" title="Königsplatz (München)">Königsplatz</a> zu einer Protestkundgebung gegen die von den Siegermächten geforderte Auslieferung deutscher Generäle und hörte Rednern verschiedener Parteien und Organisationen zu.<sup id="cite_ref-Read-S68_27-0" class="reference"><a href="#cite_note-Read-S68-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ihm imponierte Hitlers Weigerung, „Proteste in die Welt hinauszuschreien, ohne die Möglichkeit zu haben, ihnen mit Machtmitteln Nachdruck zu verleihen“.<sup id="cite_ref-28" class="reference"><a href="#cite_note-28"><span class="cite-bracket">[</span>28<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am Montag darauf hörte er in der montaglichen NSDAP-Versammlung im Café Neumayr am <a href="Viktualienmarkt" title="Viktualienmarkt">Viktualienmarkt</a><sup id="cite_ref-29" class="reference"><a href="#cite_note-29"><span class="cite-bracket">[</span>29<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hitler gegen den <a href="Friedensvertrag_von_Versailles" title="Friedensvertrag von Versailles">Friedensvertrag von Versailles</a> sprechen.<sup id="cite_ref-Read-S68_27-1" class="reference"><a href="#cite_note-Read-S68-27"><span class="cite-bracket">[</span>27<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Kommandeur_der_SA">Kommandeur der SA</h4></div>
<p>Hitler ernannte Göring Anfang 1923 zum Kommandeur der <a href="Sturmabteilung" title="Sturmabteilung">Sturmabteilung</a> (SA). Göring entzog die SA dem Einfluss der <a href="Organisation_Consul" title="Organisation Consul">Organisation Consul</a>, organisierte sie neu und schuf ein eigenes Oberkommando. An Stelle der bisherigen organisierten Hundertschaften traten Sturmkompanien in der unteren Struktur – diese wurden in der höheren zu Sturmbataillonen und Sturmregimentern zusammengefasst. Organisatorisch wurde die SA von der NSDAP abgenabelt und von einer Parteitruppe in einen Wehrverband umgewandelt. Hitler forderte zudem, dass die NSDAP kein aus dem Hintergrund gesteuerter <a href="Geheimbund" title="Geheimbund">Geheimbund</a>, sondern eine „moderne“, offen agierende <a href="Massenpartei" title="Massenpartei">Massenpartei</a> werden solle. Daher war es durchaus konsequent, die SA dem Einfluss <a href="Hermann_Ehrhardt" title="Hermann Ehrhardt">Hermann Ehrhardts</a>, des Führers der Organisation Consul, zu entziehen.<sup id="cite_ref-30" class="reference"><a href="#cite_note-30"><span class="cite-bracket">[</span>30<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Hitlerputsch_und_Flucht">Hitlerputsch und Flucht</h4></div>
<p>In seiner Funktion als SA-Kommandeur nahm Göring zudem am 9. November 1923 am <a href="Hitlerputsch" title="Hitlerputsch">Hitlerputsch</a> teil. Da er äußerst dilettantisch vorbereitet war, konnte er von einer Einheit der <a href="Bayerische_Landespolizei_(1920%E2%80%931935)" title="Bayerische Landespolizei (1920–1935)">bayerischen Landespolizei</a> schnell beendet werden. Göring wurde durch einen Schuss in den Oberschenkel verletzt – einige englischsprachige Autoren sprechen von einem Schuss in die <a href="H%C3%BCftgelenk" title="Hüftgelenk">Hüfte</a> und einem in die <a href="Leistenregion" title="Leistenregion">Leiste</a><sup id="cite_ref-31" class="reference"><a href="#cite_note-31"><span class="cite-bracket">[</span>31<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-32" class="reference"><a href="#cite_note-32"><span class="cite-bracket">[</span>32<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-33" class="reference"><a href="#cite_note-33"><span class="cite-bracket">[</span>33<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> – und von Mitputschisten in den Hof des Hauses <a href="Residenzstra%C3%9Fe_(M%C3%BCnchen)" title="Residenzstraße (München)">Residenzstraße</a> 25 getragen. Der jüdische Eigentümer des Anwesens, <a href="Robert_Ballin" title="Robert Ballin">Robert Ballin</a>, nahm den stark blutenden Göring bei sich auf. Ballin und seine Frau wurden auf Betreiben Görings nach den <a href="Novemberpogrome_1938" title="Novemberpogrome 1938">Novemberpogromen 1938</a> aus dem <a href="KZ_Dachau" title="KZ Dachau">KZ Dachau</a> freigelassen.<sup id="cite_ref-34" class="reference"><a href="#cite_note-34"><span class="cite-bracket">[</span>34<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Göring gelang unter Begleitung seiner Frau Carin die Flucht nach Österreich. Aufgrund von Schmerzen erhielt er in einem <a href="Innsbruck" title="Innsbruck">Innsbrucker</a> Krankenhaus <a href="Morphin" title="Morphin">Morphin</a>-<a href="Injektion_(Medizin)" class="mw-redirect" title="Injektion (Medizin)">Injektionen</a> – der Beginn seines <a href="Morphinismus" title="Morphinismus">Morphinismus</a>. Als in München der <a href="Hitler-Prozess" title="Hitler-Prozess">Hitler-Prozess</a> stattfand, hielt Göring sich nach wie vor in Österreich auf und wurde im April 1924 schließlich aufgefordert, das Land zu verlassen. Er ging nach Italien und hielt sich als Bevollmächtigter Hitlers in <a href="Venedig" title="Venedig">Venedig</a> und <a href="Rom" title="Rom">Rom</a> auf, um Kontakt zu <a href="Benito_Mussolini" title="Benito Mussolini">Benito Mussolini</a> aufzunehmen. Görings Ziel war es, Mussolini dazu zu bewegen, die NSDAP finanziell zu unterstützen, was jedoch fehlschlug, da Mussolini ihn wegen seiner personellen Nichtigkeit nicht empfing.<sup id="cite_ref-35" class="reference"><a href="#cite_note-35"><span class="cite-bracket">[</span>35<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Frühjahr 1925 zog er mit Carin in eine Wohnung in der Odensgatan 23 (heute 27) in Stockholm<sup id="cite_ref-Fontander_36-0" class="reference"><a href="#cite_note-Fontander-36"><span class="cite-bracket">[</span>36<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-Stuart_37-0" class="reference"><a href="#cite_note-Stuart-37"><span class="cite-bracket">[</span>37<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und verfiel hier weiter der <a href="Abh%C3%A4ngigkeit_von_psychoaktiven_Substanzen" title="Abhängigkeit von psychoaktiven Substanzen">Drogensucht</a>. Im August 1925 wurde er in eine Klinik eingewiesen und erlitt nach einer Entziehungskur im Oktober einen Rückfall, weshalb er in die Nervenheilanstalt Långbro im Stockholmer Stadtteil <a href="%C3%84lvsj%C3%B6" title="Älvsjö">Älvsjö</a> eingeliefert wurde. Schon nach wenigen Wochen konnte Göring die Klinik als geheilt wieder verlassen und erhielt eine <a href="Attest" title="Attest">ärztliche Bescheinigung</a>, dass er während der Behandlung nie Anzeichen einer <a href="Geisteskrankheit" title="Geisteskrankheit">Geisteskrankheit</a> gezeigt habe.<sup id="cite_ref-38" class="reference"><a href="#cite_note-38"><span class="cite-bracket">[</span>38<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Rückkehr_nach_Deutschland"><span id="R.C3.BCckkehr_nach_Deutschland"></span>Rückkehr nach Deutschland</h4></div>
<p>Die vom Reichstag im August 1925 erlassene, nach dem neuen Reichspräsidenten <a href="Paul_von_Hindenburg" title="Paul von Hindenburg">Paul von Hindenburg</a> benannte <a href="Hindenburg-Amnestie" title="Hindenburg-Amnestie">Amnestie für politische Straftäter</a> erlaubte Göring die Rückkehr nach Deutschland. Er nahm am 3. und 4. Juli 1926 am <a href="Reichsparteitag" title="Reichsparteitag">NSDAP-Parteitag</a> in <a href="Weimar" title="Weimar">Weimar</a> teil, auf dem sich herausstellte, dass man ihn aus der Liste der Parteimitglieder wegen Abwesenheit gestrichen hatte. Göring kehrte nach Schweden zurück, wo er wegen Morphiummissbrauchs erneut in die Klinik von Långbro eingeliefert wurde. Nach 19 Tagen Aufenthalt konnte er die Klinik am 26. September 1927 wieder verlassen. 1929 will er die Droge endgültig abgesetzt haben.<sup id="cite_ref-39" class="reference"><a href="#cite_note-39"><span class="cite-bracket">[</span>39<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Göring kehrte Ende 1927 endgültig nach Deutschland zurück und etablierte sich erfolgreich als Vertreter von Zulieferfirmen der Luftfahrtindustrie.<sup id="cite_ref-40" class="reference"><a href="#cite_note-40"><span class="cite-bracket">[</span>40<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Erneut trat er in die NSDAP und SA ein und knüpfte Kontakte zu alten Fliegerkameraden wie <a href="Bruno_Loerzer" title="Bruno Loerzer">Bruno Loerzer</a>, <a href="Ernst_Udet" title="Ernst Udet">Ernst Udet</a> und <a href="Paul_K%C3%B6rner_(Politiker)" title="Paul Körner (Politiker)">Paul Körner</a>. Der zu Geld gekommene Loerzer stellte ihn dem Vorstandsmitglied der Lufthansa <a href="Erhard_Milch" title="Erhard Milch">Erhard Milch</a> vor und führte ihn in die „besseren Kreise“ ein. Mit Carin wohnte Göring nun in <a href="Berlin-Sch%C3%B6neberg" title="Berlin-Schöneberg">Berlin-Schöneberg</a> und zog nach den <a href="Reichstagswahl_1928" title="Reichstagswahl 1928">Reichstagswahlen vom 20. Mai 1928</a> in den <a href="Reichstag_(Weimarer_Republik)" title="Reichstag (Weimarer Republik)">Reichstag</a> ein. Später wurde er von Hitler zum <a href="SA-Gruppenf%C3%BChrer" class="mw-redirect" title="SA-Gruppenführer">SA-Gruppenführer</a> ernannt. Bei seinen Besuchen in Berlin war Hitler ein häufiger Gast bei den Görings. Ab Juni 1929 gehörte Göring dem Aufsichtsrat der Deutsche Luft Hansa AG an. Nach der <a href="Reichstagswahl_1930" title="Reichstagswahl 1930">Reichstagswahl vom 14. September 1930</a>, die der NSDAP beträchtliche Stimmengewinne einbrachte, ernannte ihn Hitler, der weiter in München blieb, formell zu seinem „politischen Beauftragten in der Reichshauptstadt“. Göring versuchte, die nationalsozialistische Bewegung in der besseren Gesellschaft hoffähig zu machen. So veranstaltete er 1931 in seiner Wohnung ein Treffen zwischen <a href="Fritz_Thyssen" title="Fritz Thyssen">Fritz Thyssen</a>, <a href="Hjalmar_Schacht" title="Hjalmar Schacht">Hjalmar Schacht</a> und Adolf Hitler. Nach diesem Treffen verteilte Thyssen einige Spenden an nationalsozialistische Zeitungen. Vor allem aber unterstützte er seinen Freund Hermann Göring, um ihm einen adäquaten Lebens- und Wohnstil zu ermöglichen.<sup id="cite_ref-41" class="reference"><a href="#cite_note-41"><span class="cite-bracket">[</span>41<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Beide engagierten sich zur gleichen Zeit auch gemeinsam in der antidemokratischen <a href="Gesellschaft_zum_Studium_des_Faschismus" title="Gesellschaft zum Studium des Faschismus">Gesellschaft zum Studium des Faschismus</a>.
</p><p>Im Sommer 1931 reisten die Görings nach Schweden, wo Carins Mutter am 25. September unerwartet starb. Sie selbst starb wenige Wochen später am 17. Oktober 1931 an <a href="Tuberkulose" title="Tuberkulose">Tuberkulose</a>.<sup id="cite_ref-42" class="reference"><a href="#cite_note-42"><span class="cite-bracket">[</span>42<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Göring nannte später in Andenken an sie sein pompöses Anwesen in der <a href="Schorfheide" title="Schorfheide">Schorfheide</a> bei <a href="Gro%C3%9F_Sch%C3%B6nebeck" title="Groß Schönebeck">Groß Schönebeck</a> „<a href="Carinhall" title="Carinhall">Carinhall</a>“.<sup id="cite_ref-43" class="reference"><a href="#cite_note-43"><span class="cite-bracket">[</span>43<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er ließ die sterblichen Überreste Carins in Schweden <a href="Exhumierung" title="Exhumierung">exhumieren</a> und nach Carinhall überführen, wo sie am 20. Juni 1934 im Beisein Hitlers und der Nazi-Führung bestattet wurden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Reichstagspräsident_1932"><span id="Reichstagspr.C3.A4sident_1932"></span>Reichstagspräsident 1932</h4></div>
<p>Nachdem in der <a href="Reichstagswahl_Juli_1932" title="Reichstagswahl Juli 1932">Reichstagswahl Juli 1932</a> die NSDAP erstmals zur stärksten Partei geworden war, konnte sich Göring in der ersten Sitzung des Reichstags am 30. August 1932 bei der Wahl zum <a href="Reichstagspr%C3%A4sident_(Weimarer_Republik)" title="Reichstagspräsident (Weimarer Republik)">Reichstagspräsidenten</a> gegen die Kandidaten <a href="Paul_L%C3%B6be" title="Paul Löbe">Paul Löbe</a> (<a href="Sozialdemokratische_Partei_Deutschlands" title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">SPD</a>), <a href="Ernst_Torgler" title="Ernst Torgler">Ernst Torgler</a> (<a href="Kommunistische_Partei_Deutschlands" title="Kommunistische Partei Deutschlands">KPD</a>) und <a href="Franz_St%C3%B6hr_(Politiker%2C_1879)" title="Franz Stöhr (Politiker, 1879)">Franz Stöhr</a> (<a href="Nationalsozialistische_Deutsche_Arbeiterpartei" title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei">NSDAP</a>) durchsetzen. Mit Unterstützung der <a href="B%C3%BCrgerliche_Partei" title="Bürgerliche Partei">bürgerlichen Parteien</a> erhielt Göring 367 von 583 gültigen Stimmen und konnte damit bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit auf sich vereinen.<sup id="cite_ref-44" class="reference"><a href="#cite_note-44"><span class="cite-bracket">[</span>44<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-45" class="reference"><a href="#cite_note-45"><span class="cite-bracket">[</span>45<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Damit hatte die NSDAP zunächst das dritthöchste Amt in der <a href="Weimarer_Republik" title="Weimarer Republik">Weimarer Republik</a> besetzt.
</p><p>In der <a href="Reichstagswahl_November_1932#Septemberkrise" title="Reichstagswahl November 1932">Reichstagssitzung vom 12. September 1932</a> erreichte Göring durch einen Verfahrenstrick, dass trotz einer bereits erlassenen Verfügung des Reichspräsidenten <a href="Paul_von_Hindenburg" title="Paul von Hindenburg">Paul von Hindenburg</a> zur Auflösung des Reichstags noch über ein Misstrauensvotum gegen das <a href="Kabinett_Papen" title="Kabinett Papen">Kabinett Papen</a> abgestimmt werden konnte. Vor Beginn der Abstimmung, als <a href="Franz_von_Papen" title="Franz von Papen">Franz von Papen</a> die wenige Minuten zuvor erlassene und von ihm gegengezeichnete Auflösungsverfügung Hindenburgs bekanntgeben wollte, übersah Göring absichtlich den sich stehend zu Wort meldenden Reichskanzler (dem er zu diesem Zeitpunkt gemäß Artikel 33 der <a href="Weimarer_Verfassung" title="Weimarer Verfassung">Reichsverfassung</a> sofort das Wort hätte erteilen müssen<sup id="cite_ref-46" class="reference"><a href="#cite_note-46"><span class="cite-bracket">[</span>46<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) und erklärte die Abstimmung für eröffnet. Anschließend verwies er auf die Geschäftsordnung, wonach während einer Abstimmung keinerlei Wortmeldungen mehr zulässig seien. Mit 513 zu 42 Stimmen sprach der Reichstag dem Kabinett Papen daraufhin das Misstrauen aus. Erst jetzt nahm Göring die Auflösungsverfügung zur Kenntnis, tat sie aber mit der Bemerkung ab, sie sei von Männern gegengezeichnet, denen der Reichstag gerade das Misstrauen ausgesprochen habe.<sup id="cite_ref-47" class="reference"><a href="#cite_note-47"><span class="cite-bracket">[</span>47<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da Papen allerdings die Mappe mit der Auflösungsverfügung noch vor dem Ende der Abstimmung auf Görings Pult gelegt hatte, war der Reichstag dennoch rechtskräftig aufgelöst und das Misstrauensvotum formal ungültig;<sup id="cite_ref-48" class="reference"><a href="#cite_note-48"><span class="cite-bracket">[</span>48<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> das für Papen blamable Ergebnis der Abstimmung aber war öffentlich.
</p><p>Bei den daraufhin für den <a href="Reichstagswahl_November_1932" title="Reichstagswahl November 1932">4. November 1932</a> ausgeschriebenen Neuwahlen zum Reichstag musste die NSDAP zwar Stimmenverluste hinnehmen, blieb aber die stärkste Fraktion. Göring wurde erneut mit bürgerlicher Mehrheit zum Reichstagspräsidenten gewählt. In den folgenden Monaten hatte er entscheidenden Anteil an der Zerschlagung der <a href="Weimarer_Republik" title="Weimarer Republik">Weimarer Republik</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Zeit_des_Nationalsozialismus">Zeit des Nationalsozialismus</h3></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Görings_Rolle_bei_der_Festigung_der_NS-Diktatur"><span id="G.C3.B6rings_Rolle_bei_der_Festigung_der_NS-Diktatur"></span>Görings Rolle bei der Festigung der NS-Diktatur</h4></div>
<p>Am 30. Januar 1933 ernannte Reichspräsident von Hindenburg Adolf Hitler zum <a href="Reichskanzler" title="Reichskanzler">Reichskanzler</a>. Dieser holte Göring und <a href="Wilhelm_Frick" title="Wilhelm Frick">Wilhelm Frick</a> als einzige nationalsozialistische Minister in <a href="Kabinett_Hitler" title="Kabinett Hitler">sein Kabinett</a>. Göring wurde Reichsminister ohne Geschäftsbereich, Reichskommissar für das preußische Innenministerium und Anfang Februar Reichskommissar für Luftfahrt.<sup id="cite_ref-49" class="reference"><a href="#cite_note-49"><span class="cite-bracket">[</span>49<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als kommissarischer Innenminister war er Dienstherr der gesamten <a href="Preu%C3%9Fische_Geheimpolizei" title="Preußische Geheimpolizei">preußischen Polizei</a>. Damit spielte er bei der Machtübernahme und dem Aufbau des <a href="NS-Staat" title="NS-Staat">NS-Regimes</a> eine entscheidende Rolle, da man sich nur mittels der Kontrolle über die Ordnungsorgane der politischen Gegner entledigen konnte (siehe auch <a href="Hilfspolizei" title="Hilfspolizei">Hilfspolizei</a>). Den ihm vorgesetzten kommissarischen Preußischen Ministerpräsidenten <a href="Franz_von_Papen" title="Franz von Papen">Franz von Papen</a> überging er. Nach dem Rücktritt von Papens in dieser Funktion rückte Göring am 11. April 1933 zum <a href="Freistaat_Preu%C3%9Fen#Beginn_der_Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Freistaat Preußen">Ministerpräsidenten von Preußen</a> auf.<sup id="cite_ref-50" class="reference"><a href="#cite_note-50"><span class="cite-bracket">[</span>50<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bereits am 17. Februar 1933 hatte er die Polizeibeamten angewiesen, mit „nationalen Verbänden“ (<i>SA</i>, <i>SS</i> und <i><a href="Stahlhelm%2C_Bund_der_Frontsoldaten" title="Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten">Stahlhelm</a></i>), „in deren Kreisen die wichtigsten staatserhaltenden Kräfte vertreten sind, das beste Einvernehmen herzustellen“. Zeitgleich formulierte er wörtlich: „Polizeibeamte, die in Ausübung dieser Pflichten (gegen staatsfeindliche Organisationen) von der Schußwaffe Gebrauch machen, werden ohne Rücksicht auf die Folgen des Schußwaffengebrauchs von mir gedeckt“.<sup id="cite_ref-51" class="reference"><a href="#cite_note-51"><span class="cite-bracket">[</span>51<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dies bedeutete praktisch die Anordnung eines Schießbefehls („Schießerlass“) und beinhaltete die unverhohlene Aufforderung zu politischer Willkür zum Nutzen der NSDAP. Den regulären Polizeieinheiten wies Göring mit Erlass vom 22. Februar zusätzlich SA- und SS-Einheiten als <a href="Hilfspolizei" title="Hilfspolizei">Hilfspolizei</a> zu. Nach dem <a href="Reichstagsbrand" title="Reichstagsbrand">Reichstagsbrand</a> am 27. Februar 1933 wurden die Grundrechte außer Kraft gesetzt: Nun begann ein ungehemmter Terror gegen echte und vermeintliche Gegner des neuen Regimes, der bis zu den <a href="Reichstagswahl_M%C3%A4rz_1933" title="Reichstagswahl März 1933">Reichstagswahlen im März 1933</a> anhielt.<sup id="cite_ref-52" class="reference"><a href="#cite_note-52"><span class="cite-bracket">[</span>52<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auf Görings Initiative hin wurden nun die <a href="Fr%C3%BChe_Konzentrationslager" class="mw-redirect" title="Frühe Konzentrationslager">ersten Konzentrationslager</a> eingerichtet, in denen Polizei und SA festgenommene Oppositionelle inhaftierten.
</p><p>Im April 1933 wurde Göring <a href="Liste_der_preu%C3%9Fischen_Ministerpr%C3%A4sidenten" title="Liste der preußischen Ministerpräsidenten">preußischer Ministerpräsident</a>. Um sich eine eigene Machtbasis unabhängig von der Partei zu verschaffen, löste er mit Erlass vom 26. April 1933 die Preußische Geheimpolizei aus dem Polizeiapparat heraus und schuf das <a href="Geheime_Staatspolizei" title="Geheime Staatspolizei">Geheime Staatspolizeiamt</a> (Gestapa), welches ihm direkt unterstellt war. Das Gestapa war gegenüber allen preußischen Polizeidienststellen weisungsbefugt und unterstand seinem Vertrauten <a href="Rudolf_Diels" title="Rudolf Diels">Rudolf Diels</a>, der bereits zur Zeit der Weimarer Republik im preußischen Innenministerium mit der Bekämpfung des Kommunismus befasst gewesen war. Am 20. April 1934 übertrug Göring das Amt <a href="Heinrich_Himmler" title="Heinrich Himmler">Heinrich Himmler</a>, blieb aber formell Chef der Gestapo.<sup id="cite_ref-53" class="reference"><a href="#cite_note-53"><span class="cite-bracket">[</span>53<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Juni 1933 gehörte Göring zu den Gründungsmitgliedern der nationalsozialistischen <a href="Akademie_f%C3%BCr_Deutsches_Recht" title="Akademie für Deutsches Recht">Akademie für Deutsches Recht</a> <a href="Hans_Frank" title="Hans Frank">Hans Franks</a>.<sup id="cite_ref-54" class="reference"><a href="#cite_note-54"><span class="cite-bracket">[</span>54<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der linkssozialistische <a href="Roter_Sto%C3%9Ftrupp" title="Roter Stoßtrupp">Rote Stoßtrupp</a> berichtete 1933 mehrfach über Korruption, Lügen und Prunkgehabe Görings. Dieser ließ daraufhin erfolglos in eigenen Reihen nach Geheimnisverrätern fahnden. Er erkannte nicht, dass der Hausmeister seiner Dienstvilla <a href="Sozialdemokratie" title="Sozialdemokratie">Sozialdemokrat</a> und Vertrauter von <a href="Rudolf_K%C3%BCstermeier" title="Rudolf Küstermeier">Rudolf Küstermeier</a> war. 1934 setzte sich Göring dafür ein, dass der Prozess gegen die Führungsriege der Widerstandsgruppe vom Leipziger Reichsgericht an den Volksgerichtshof verlegt wurde.<sup id="cite_ref-55" class="reference"><a href="#cite_note-55"><span class="cite-bracket">[</span>55<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Juni 1934 übernahm Göring eine Schlüsselrolle bei der <a href="R%C3%B6hm-Putsch" title="Röhm-Putsch">Ermordung von Ernst Röhm</a> und <a href="Liste_der_im_Zuge_des_sogenannten_R%C3%B6hm-Putsches_get%C3%B6teten_Personen" title="Liste der im Zuge des sogenannten Röhm-Putsches getöteten Personen">etwa 200 weiteren Personen</a>. Gemeinsam mit Hitler und anderen Spitzen des Regimes hatte er zuvor eine „Reichsliste“ der zu Ermordenden und Festzunehmenden verfasst. Von seinem Büro im Ministerpräsidentenpalais in Berlin, Leipziger Straße aus koordinierte er vor allem die Einsätze in der Hauptstadt.<sup id="cite_ref-56" class="reference"><a href="#cite_note-56"><span class="cite-bracket">[</span>56<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der ihm unterstellte persönliche Polizeiapparat, vor allem Kräfte der Gestapo, in Koordination mit der SS und dem Sicherheitsdienst der NSDAP, nahm an den Verhaftungen und Erschießungen aktiv teil.<sup id="cite_ref-57" class="reference"><a href="#cite_note-57"><span class="cite-bracket">[</span>57<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit der Ermordung zahlreicher Führungskräfte der SA und weiterer prominenter Persönlichkeiten, zu denen unter anderem der frühere Reichswehrminister und Reichskanzler Kurt von Schleicher zählte, beseitigten die Kräfte der SS, des SD und der Gestapo Kritiker und mögliche Kontrahenten der nationalsozialistischen Macht. Zwischen 150 und 200 Personen wurden zur eigenen Machtsicherung in diesen Tagen ermordet. Mit seinem Büropersonal in Berlin hatte er die Aktualität der Listen überwacht, vervollständigt und darin abgezeichnet, welche Persönlichkeiten inzwischen liquidiert waren.
</p><p>Als Reichstagspräsident verlas Göring am 15. September 1935 vor dem nach Nürnberg einberufenen Reichstag die <a href="N%C3%BCrnberger_Gesetze" title="Nürnberger Gesetze">Nürnberger Gesetze</a>, welche einstimmig angenommen wurden.<sup id="cite_ref-58" class="reference"><a href="#cite_note-58"><span class="cite-bracket">[</span>58<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Göring war bei der Bevölkerung (vor dem <a href="Luftkrieg#Bombenangriffe_auf_Deutschland" title="Luftkrieg">Bombenkrieg</a>) populär.<sup id="cite_ref-59" class="reference"><a href="#cite_note-59"><span class="cite-bracket">[</span>59<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seine Yacht <i><a href="Carin_II" title="Carin II">Carin II</a></i> nutzte er ab 1937 intensiv als <a href="Nationalsozialistische_Propaganda" title="Nationalsozialistische Propaganda">Propagandainstrument</a>, um sich volksnah zu inszenieren. Sein Hang zu Pompösem und zu prunkvollen Uniformen brachte ihm den <a href="Spitzname" title="Spitzname">Spitznamen</a> „<a href="Lametta" title="Lametta">Lametta</a>-Heini“ ein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Reichsminister_der_Luftfahrt">Reichsminister der Luftfahrt</h4></div>
<p>Am 30. Januar 1933 wurde Göring von Hitler zum <i>Reichskommissar für den Luftverkehr</i> bestellt. Am 2. Februar folgte die Umbenennung des Amts in <i>Reichskommissar für die Luftfahrt</i>. In dieser Funktion verfügte Göring Ende März den Zusammenschluss sämtlicher Luftsportorganisationen zum <a href="Deutscher_Luftsportverband" title="Deutscher Luftsportverband">Deutschen Luftsportverband</a>.
</p><p>Im Zuge der Umwandlung des Reichskommissariats für Luftfahrt in das <a href="Reichsluftfahrtministerium" title="Reichsluftfahrtministerium">Reichsluftfahrtministerium</a> wurde Göring am 5. Mai 1933 <i>Reichsminister der Luftfahrt</i>. Am 30. August wurde Göring von Reichspräsident Hindenburg der <a href="Charakter_(Titel)" title="Charakter (Titel)">Charakter</a> eines <a href="General_der_Infanterie" title="General der Infanterie">Generals der Infanterie</a> verliehen,<sup id="cite_ref-60" class="reference"><a href="#cite_note-60"><span class="cite-bracket">[</span>60<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> was ein Überspringen von fünf Rängen bedeutete, da er als Hauptmann aus der Reichswehr ausgetreten war. Dies sollte ihm in militärischen Kreisen eine gewisse Autorität beim Aufbau der Luftwaffe verschaffen. Zunächst wurde dieser Aufbau verdeckt vorbereitet. Piloten wurden an den <a href="Deutsche_Verkehrsfliegerschule" title="Deutsche Verkehrsfliegerschule">Deutschen Verkehrsfliegerschulen</a> ausgebildet, die als zivile Organisationen getarnt waren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Erlass_zum_Tierschutz">Erlass zum Tierschutz</h4></div>
<p>Am 16. August 1933 verbot Göring als preußischer Ministerpräsident per Erlass die <a href="Vivisektion" title="Vivisektion">Vivisektion</a> „an Tieren aller Art“ für das preußische Staatsgebiet. Zugleich drohte Göring „Personen, die trotz des Verbotes die Vivisektion veranlassen, durchführen oder sich daran beteiligen“, dass sie „ins Konzentrationslager abgeführt“ werden, wie die <i><a href="Nationalsozialistische_Parteikorrespondenz" title="Nationalsozialistische Parteikorrespondenz">Nationalsozialistische Parteikorrespondenz</a></i> am nächsten Tag berichtete.<sup id="cite_ref-Klueting_83f_61-0" class="reference"><a href="#cite_note-Klueting_83f-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-62" class="reference"><a href="#cite_note-62"><span class="cite-bracket">[</span>62<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 3. September erschien dazu im <i><a href="Kladderadatsch" title="Kladderadatsch">Kladderadatsch</a></i> eine Karikatur: Der uniformierte Göring schreitet eine Parade von potenziellen Labortieren ab, die seinen <a href="Hitlergru%C3%9F" title="Hitlergruß">Hitlergruß</a> erwidern, darunter der Text „Heil Göring!“.<sup id="cite_ref-63" class="reference"><a href="#cite_note-63"><span class="cite-bracket">[</span>63<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bereits nach zwei Wochen folgte ein neuer Runderlass für Preußen, laut dem es kaum noch strafbare Fälle von Vivisektion gab.<sup id="cite_ref-Klueting_83f_61-1" class="reference"><a href="#cite_note-Klueting_83f-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Görings Erlass vom 16. August 1933 gilt dennoch als wegweisend für das <a href="Tierschutzgesetz_(Deutschland)#Geschichte" title="Tierschutzgesetz (Deutschland)">Reichstierschutzgesetz</a> vom 24. November 1933, das bis 1972 gültig blieb.<sup id="cite_ref-Klueting_83f_61-2" class="reference"><a href="#cite_note-Klueting_83f-61"><span class="cite-bracket">[</span>61<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Tierschutz spielte eine Rolle in der Ideologie der Nationalsozialisten (siehe <a href="Tierschutz_im_Nationalsozialismus" title="Tierschutz im Nationalsozialismus">Tierschutz im Nationalsozialismus</a>).<sup id="cite_ref-64" class="reference"><a href="#cite_note-64"><span class="cite-bracket">[</span>64<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Reichsjägermeister_und_Reichsforstmeister"><span id="Reichsj.C3.A4germeister_und_Reichsforstmeister"></span>Reichsjägermeister und Reichsforstmeister</h4></div>
<p>1934 wurde Göring Reichsjägermeister, Reichsforstmeister und Oberster Beauftragter für den Naturschutz. In ersterer Funktion setzte er das <a href="Bundesjagdgesetz" title="Bundesjagdgesetz">Reichsjagdgesetz</a> vom 3. Juli 1934 durch (es gilt im Wesentlichen bis heute). Auf vielen Fotos ist er mit einer Anstecknadel an der Oberbekleidung (etwa an Revers oder Krawattenknoten), der „Reichsjägermeisternadel“, zu sehen (einer goldenen, mit Edelsteinen bestückten Nadel).<sup id="cite_ref-nadel_65-0" class="reference"><a href="#cite_note-nadel-65"><span class="cite-bracket">[</span>65<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Um seiner Jagdleidenschaft nachgehen zu können, ließ er seine beiden Landsitze inmitten von Wald errichten – ab 1933 <a href="Carinhall" title="Carinhall">Carinhall</a> in der <a href="Schorfheide" title="Schorfheide">Schorfheide</a> und 1936 den <a href="Reichsj%C3%A4gerhof_Rominten" title="Reichsjägerhof Rominten">Reichsjägerhof Rominten</a> in der <a href="Rominter_Heide" title="Rominter Heide">Rominter Heide</a>. Er förderte die <a href="Abbildz%C3%BCchtung" title="Abbildzüchtung">Abbildzüchtung</a> des <a href="Heckrind" title="Heckrind">Auerochsen</a> und <a href="Heckpferd" title="Heckpferd">Tarpans</a>.<sup id="cite_ref-66" class="reference"><a href="#cite_note-66"><span class="cite-bracket">[</span>66<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Designierter_Nachfolger_des_Führers_und_zweite_Ehe"><span id="Designierter_Nachfolger_des_F.C3.BChrers_und_zweite_Ehe"></span>Designierter Nachfolger des Führers und zweite Ehe</h4></div>
<p>Hitler ernannte Göring mehrmals zu seinem Nachfolger, zuerst geheim im Dezember 1934.<sup id="cite_ref-67" class="reference"><a href="#cite_note-67"><span class="cite-bracket">[</span>67<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seit dem 13. Dezember 1934 gab es ein geheimes <i>Gesetz über den Nachfolger des Führers und Reichskanzlers</i>, laut dem Hitler seinen Nachfolger selbst bestimmen konnte, solange es keine neue Verfassung gab. Sechs Tage danach – in einem Geheimerlass vom 19. Dezember 1934, der in einer späteren Abschrift auf den 7. Dezember 1934 zurückdatiert wurde – bestimmte Hitler für den Fall seines Todes Göring als seinen Nachfolger: Göring habe „unmittelbar nach meinem Tode die Mitglieder der Reichsregierung, die Wehrmacht des Deutschen Reiches sowie die Formationen der SA und SS auf seine Person zu vereidigen“. Von diesem Geheimerlass gab es drei Exemplare, die bei Hitler, dem Reichswehrminister <a href="Werner_von_Blomberg" title="Werner von Blomberg">Werner von Blomberg</a> und dem Chef der Reichskanzlei <a href="Hans_Heinrich_Lammers" title="Hans Heinrich Lammers">Hans Heinrich Lammers</a> verwahrt wurden. Göring sagte im <a href="N%C3%BCrnberger_Prozess_gegen_die_Hauptkriegsverbrecher" title="Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher">Nürnberger Prozess</a> aus, er selbst sei damals nur mündlich informiert worden. Die übrigen Reichsminister wurden im Jahr 1936 informiert. Göring ließ es sich nicht nehmen, die Nachfolgeregelung diskret anderen Personen mitzuteilen.<sup id="cite_ref-Kube_71ff_68-0" class="reference"><a href="#cite_note-Kube_71ff-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er präsentierte sich gelegentlich gegenüber ausländischen Diplomaten als „Führer- und Reichskanzler-Nachfolger“, um sich selbst politisch aufzuwerten.<sup id="cite_ref-69" class="reference"><a href="#cite_note-69"><span class="cite-bracket">[</span>69<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein weiterer <a href="F%C3%BChrererlass" title="Führererlass">Führererlass</a> vom 23. April 1938 bekräftigte Görings Status als designierter Nachfolger Hitlers.<sup id="cite_ref-Kube_71ff_68-1" class="reference"><a href="#cite_note-Kube_71ff-68"><span class="cite-bracket">[</span>68<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In seiner <a href="Hitlers_Rede_vor_dem_Deutschen_Reichstag_am_1._September_1939" title="Hitlers Rede vor dem Deutschen Reichstag am 1. September 1939">Rede vor dem Deutschen Reichstag am 1. September 1939</a> anlässlich des <a href="%C3%9Cberfall_auf_Polen" title="Überfall auf Polen">Überfalls auf Polen</a> erklärte Hitler: „Sollte mir im diesem Kampfe nun etwas zustoßen, dann ist mein erster Nachfolger Parteigenosse Göring. Sollte Parteigenossen Göring etwas zustoßen, ist der nächste Nachfolger Parteigenosse <a href="Rudolf_He%C3%9F" title="Rudolf Heß">Heß</a>.“<sup id="cite_ref-70" class="reference"><a href="#cite_note-70"><span class="cite-bracket">[</span>70<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Bei <a href="Georg_Elser" title="Georg Elser">Georg Elsers</a> Sprengstoffattentat am 8. November 1939 war Göring nicht anwesend und Hitler entkam nur um Minuten. <a href="Guido_Knopp" title="Guido Knopp">Guido Knopp</a> schrieb dazu: „Wäre es Elser gelungen, Hitler zu töten, so hätte Göring dessen Nachfolge angetreten. Vielleicht hätte er in Übereinstimmung mit konservativen Militärkreisen den Krieg beendet.“<sup id="cite_ref-71" class="reference"><a href="#cite_note-71"><span class="cite-bracket">[</span>71<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>
Mit einem Erlass vom 29. Juni 1941 weitete Hitler die Regelung auf den Fall aus, „daß ich durch Erkrankung oder andere Ereignisse in der Erfüllung meiner Aufgaben, wenn auch nur vorübergehend, behindert bin, ohne in der Lage zu sein, über die Ausübung meiner Befugnisse während der Zeit meiner Behinderung besondere Anweisungen zu treffen“. Für den Fall einer solchen „Behinderung“ bestimmte er Göring als Stellvertreter „in allen meinen Ämtern“.<sup id="cite_ref-72" class="reference"><a href="#cite_note-72"><span class="cite-bracket">[</span>72<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auf diesen Erlass berief sich Göring, als er am 23. April 1945 in Berchtesgaden <a href="#Entmachtung">die Macht zu übernehmen versuchte</a>.<sup id="cite_ref-73" class="reference"><a href="#cite_note-73"><span class="cite-bracket">[</span>73<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ein weiterer Erlass vom 29. Juni 1941 bestimmte nochmals Göring als Nachfolger für den Fall des Todes. Beide Erlasse wurden im <a href="F%C3%BChrerhauptquartier" title="Führerhauptquartier">Führerhauptquartier</a> von Hitler und Reichskanzlei-Chef Lammers unterzeichnet.<sup id="cite_ref-74" class="reference"><a href="#cite_note-74"><span class="cite-bracket">[</span>74<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-75" class="reference"><a href="#cite_note-75"><span class="cite-bracket">[</span>75<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></p>
<p>Am 10. April 1935 heiratete Göring in zweiter Ehe die Schauspielerin <a href="Emmy_G%C3%B6ring" title="Emmy Göring">Emmy Sonnemann</a>. Hitler war bei dieser Hochzeit <a href="Trauzeuge" title="Trauzeuge">Trauzeuge</a>. Mit Emmy hatte er eine Tochter, <a href="Edda_G%C3%B6ring" title="Edda Göring">Edda Göring</a> (1938–2018). Nach seinen persönlichen Tagebuchaufzeichnungen sollte der Reichsjägerhof Rominten ursprünglich <i>Emmyhall</i> heißen.<sup id="cite_ref-76" class="reference"><a href="#cite_note-76"><span class="cite-bracket">[</span>76<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Oberbefehlshaber_der_Luftwaffe">Oberbefehlshaber der Luftwaffe</h4></div>
<p>Hitler befahl am 26. Februar 1935 Göring als Reichsminister der Luftfahrt, eine Luftstreitkraft aufzubauen, obwohl dies laut dem Versailler Vertrag nach wie vor verboten war.<sup id="cite_ref-77" class="reference"><a href="#cite_note-77"><span class="cite-bracket">[</span>77<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 1. Mai 1935 wurde die <a href="Luftwaffe_(Wehrmacht)" title="Luftwaffe (Wehrmacht)">Luftwaffe</a> offiziell gegründet. Göring, bisher ein General der Infanterie, wurde zum <a href="General_der_Flieger" title="General der Flieger">General der Flieger</a> umernannt und war nun Oberbefehlshaber der Luftwaffe. Zu <a href="F%C3%BChrergeburtstag" title="Führergeburtstag">Hitlers Geburtstag</a> am 20. April 1936 wurde er zum <a href="Generaloberst" title="Generaloberst">Generaloberst</a> befördert.
</p><p>Ab 1936 unterzog Göring die wiederaufgerüstete Luftwaffe einem ersten Bewährungstest, als er die <a href="Legion_Condor" title="Legion Condor">Legion Condor</a> in einer <a href="Verdeckte_Operation" title="Verdeckte Operation">verdeckten Operation</a> zugunsten von <a href="Francisco_Franco" title="Francisco Franco">Francisco Franco</a> im <a href="Spanischer_B%C3%BCrgerkrieg" title="Spanischer Bürgerkrieg">Spanischen Bürgerkrieg</a> einsetzte (<i>Operation Feuerzauber</i>) Für den <a href="Luftangriff_auf_Guernica" title="Luftangriff auf Guernica">Luftangriff auf Guernica</a> am 26. April 1937 war hauptsächlich die Legion Condor verantwortlich.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Leiter_des_Vierjahresplans">Leiter des Vierjahresplans</h4></div>
<p>Am 18. Oktober 1936 wurde Göring zum Beauftragten für den <a href="Vierjahresplan" title="Vierjahresplan">Vierjahresplan</a> ernannt. Damit war er faktisch Wirtschaftsdiktator in Deutschland. Ein Ziel der Kriegsvorbereitungspolitik war, die Auslandsabhängigkeit bei Eisen und Stahl auf ein Minimum zu reduzieren. Zur Ausbeutung geringwertiger Eisenerze<sup id="cite_ref-78" class="reference"><a href="#cite_note-78"><span class="cite-bracket">[</span>78<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> wurden am 15. Juli 1937 die <a href="Reichswerke_Hermann_G%C3%B6ring" title="Reichswerke Hermann Göring">Reichswerke Hermann Göring</a> gegründet. Damit sollten „kriegswirtschaftliche Erfordernisse gesichert werden, was nur ungenügende Profitchancen für das Privatkapital bot“.<sup id="cite_ref-79" class="reference"><a href="#cite_note-79"><span class="cite-bracket">[</span>79<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Den Wirtschaftsminister <a href="Hjalmar_Schacht" title="Hjalmar Schacht">Hjalmar Schacht</a> verdrängte er schnell. Von November 1937 bis Februar 1938 fungierte er selbst in diesem Amt und gestaltete das Ministerium in ein bloßes Exekutivorgan seiner Vierjahresplanbehörde um.<sup id="cite_ref-80" class="reference"><a href="#cite_note-80"><span class="cite-bracket">[</span>80<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die Reichswerke Hermann Göring (HGW) waren neben der <a href="I.G._Farben" title="I.G. Farben">I.G. Farben</a> und den <a href="Vereinigte_Stahlwerke" title="Vereinigte Stahlwerke">Vereinigten Stahlwerke</a> der größte deutsche Konzern im nationalsozialistischen Deutschen Reich. Für die historische Betrachtung der <a href="NS-Zwangsarbeit" class="mw-redirect" title="NS-Zwangsarbeit">Zwangsarbeit im „Dritten Reich“</a> sind die <i>HGW</i> von zentraler Wichtigkeit. In den <i>HGW</i> wurden auf Grundlage eines ausufernden Lager- und Verwaltungssystems alle Formen von Zwangsarbeit in Höchstzahlen angewendet, dies schloss die großangelegte Ausbeutung von <a href="KZ-H%C3%A4ftling" title="KZ-Häftling">KZ-Häftlingen</a> mit ein. Das Unternehmen war 1944 der größte europäische Stahlkonzern.<sup id="cite_ref-81" class="reference"><a href="#cite_note-81"><span class="cite-bracket">[</span>81<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Generalfeldmarschall">Generalfeldmarschall</h4></div>
<p>Gemeinsam mit Reinhard Heydrich inszenierte Göring Anfang 1938 gegen die Wehrmachtsspitze, Kriegsminister Werner von Blomberg und den Oberbefehlshaber des Heeres Werner von Fritsch eine Intrige, die sich zur <a href="Blomberg-Fritsch-Krise" title="Blomberg-Fritsch-Krise">Blomberg-Fritsch-Krise</a> auswuchs. Der eigentliche Hintergrund war, dass beide in mehreren Führerbesprechungen kritische Positionen zu den von Adolf Hitler vorgetragenen Kriegszielen zum Ausdruck gebracht hatten. In Folge nötigte er Blomberg zum Rücktritt, offenbar in der Hoffnung, den Oberbefehl über die <a href="Wehrmacht" title="Wehrmacht">Wehrmacht</a> von ihm übernehmen zu können. Schließlich übernahm Hitler diesen selbst, und Göring wurde am 4. Februar 1938 zum <a href="Generalfeldmarschall" title="Generalfeldmarschall">Generalfeldmarschall</a> befördert.<sup id="cite_ref-82" class="reference"><a href="#cite_note-82"><span class="cite-bracket">[</span>82<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach Blombergs Rücktritt war Göring bis zum 19. Juli 1940 der einzige Träger dieses Dienstgrades und wurde somit zum ranghöchsten <a href="Offizier" title="Offizier">Offizier</a> der Wehrmacht.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Österreich,_Sudetenland,_Rest-Tschechei_und_Münchner_Konferenz"><span id=".C3.96sterreich.2C_Sudetenland.2C_Rest-Tschechei_und_M.C3.BCnchner_Konferenz"></span>Österreich, Sudetenland, Rest-Tschechei und Münchner Konferenz</h4></div>
<p>Während sich Göring bereits im September 1937 bei einem Besuch des italienischen Duce <a href="Benito_Mussolini" title="Benito Mussolini">Benito Mussolini</a> in Deutschland damit brüstet, dass Österreich zum Deutschen Reich gehöre,<sup id="cite_ref-83" class="reference"><a href="#cite_note-83"><span class="cite-bracket">[</span>83<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> schwang er sich wenige Monate später, im Frühjahr 1938 zum Hauptakteur der deutschen Okkupation des Nachbarlandes auf. Nicht nur das die NSDAP seit 1934 massiv Geld, personelle und ideologische Unterstützung, vor allem durch die „Heim-ins-Reich-Propaganda“ in das Land investiert hatte, ihr war es auch gelungen, wichtige Schaltstellen innerhalb Österreich zu besetzen, über die der geplante Umsturz gesteuert werden konnte. Vor allem trieben Göring zwei Faktoren in besonderer Weise an. Dringend benötigte er einen „Erfolg“, da sein Platz in der NS-Riege bereits sehr infrage gestellt war. Den sah er als Chef des Vierjahresplanes vor allem bei Österreich in den Ausbeutungsmöglichkeiten der Wirtschaft für die deutsche Rüstungsindustrie.<sup id="cite_ref-84" class="reference"><a href="#cite_note-84"><span class="cite-bracket">[</span>84<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Aber er verfolgte damit auch private Interessen, die durch seine Entwicklung in der Jugendzeit und bestehende familiäre Bindungen geprägt waren. Zwar meinte er intern Hitlers Kriegsplänen skeptisch gegenüber zu stehen, da er deren Erfolgsaussichten bezweifle,<sup id="cite_ref-85" class="reference"><a href="#cite_note-85"><span class="cite-bracket">[</span>85<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> äußerte sich jedoch auf einer Besprechung mit <a href="Luftfahrtindustrie" title="Luftfahrtindustrie">Luftfahrtindustriellen</a> auf seinem repräsentativen Anwesen <a href="Carinhall" title="Carinhall">Carinhall</a> am 8. Juli 1938 ganz anders:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Wir müssen uns ganz klar darauf einstellen. Ich glaube, so wie die Lage ist, ist es zu 10, zu 15 % so, daß sich irgendwie die Sache verhältnismäßig noch in kleineren Aktionen lösen kann. Aber zu 80, 85, 90 % bin ich überzeugt, daß es doch einmal einen größeren Kladderadatsch geben wird und daß wir dann einmal den großen Kampf machen müssen, den ich nicht scheue. Es kommt nur darauf an, daß nicht wieder schlapp gemacht wird. […] Dann ist Deutschland die erste Macht der Welt, dann gehört Deutschland der Markt der Welt, dann kommt die Stunde, wo Deutschland reich ist. Aber man muß was riskieren, man muß was einsetzen.“<sup id="cite_ref-86" class="reference"><a href="#cite_note-86"><span class="cite-bracket">[</span>86<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>1938, während der <a href="Sudetenkrise" title="Sudetenkrise">Sudetenkrise</a>, arrangierte er hinter dem Rücken des Außenministers <a href="Joachim_von_Ribbentrop" title="Joachim von Ribbentrop">Joachim von Ribbentrop</a> gemeinsam mit dem italienischen <a href="Faschismus" title="Faschismus">faschistischen</a> Diktator <a href="Benito_Mussolini" title="Benito Mussolini">Benito Mussolini</a> die <a href="M%C3%BCnchner_Konferenz" class="mw-redirect" title="Münchner Konferenz">Münchner Konferenz</a>, in der die Vertreter der <a href="Triple_Entente" title="Triple Entente">Entente</a> und ihrer Verbündeten im Ersten Weltkrieg (Italien, Großbritannien und Frankreich) – unter Abwesenheit der nichtgeladenen <a href="Tschechoslowakei" title="Tschechoslowakei">Tschechoslowakei</a> – zur Enttäuschung Hitlers nachgaben, um einen möglichen Krieg zu verhindern. Im Vorfeld des <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkriegs</a> wurde Göring deswegen außenpolitisch kaltgestellt, um nicht noch einmal Hitlers Pläne zu stören.<sup id="cite_ref-87" class="reference"><a href="#cite_note-87"><span class="cite-bracket">[</span>87<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Novemberpogrome_1938">Novemberpogrome 1938</h4></div>
<p>Ein treibender Faktor in der eskalierenden <a href="Antisemitismus" title="Antisemitismus">antisemitischen</a> Politik des NS-Regimes war Göring nicht, auch wenn er sich ihr nicht in den Weg stellte. Anders als viele andere Nationalsozialisten sah er die größte Gefahr für Deutschland nicht im <a href="Weltjudentum" title="Weltjudentum">Weltjudentum</a>, sondern in der Sowjetunion. Die „<a href="Judenfrage" title="Judenfrage">Judenfrage</a>“ sah er vor allem unter ökonomischen Gesichtspunkten.<sup id="cite_ref-88" class="reference"><a href="#cite_note-88"><span class="cite-bracket">[</span>88<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dies zeigte sich nach den <a href="Novemberpogrome_1938" title="Novemberpogrome 1938">Novemberpogromen</a>, als er am 12. November eine Sitzung im Reichsluftfahrtministerium einberief, um Maßnahmen zu beschließen, mit denen die reichsdeutschen Juden enteignet und zur Auswanderung gezwungen werden sollten. So schlug er vor, als Rache für das Attentat <a href="Herschel_Grynszpan" title="Herschel Grynszpan">Herschel Grynszpans</a> auf den deutschen Legationssekretär <a href="Ernst_Eduard_vom_Rath" title="Ernst Eduard vom Rath">Ernst Eduard vom Rath</a> den deutschen Juden eine <a href="Judenverm%C3%B6gensabgabe" title="Judenvermögensabgabe">Judenvermögensabgabe</a> in Höhe von einer Milliarde <a href="Reichsmark" title="Reichsmark">Reichsmark</a> aufzuerlegen. Durch die <a href="Verordnung_zur_Ausschaltung_der_Juden_aus_dem_deutschen_Wirtschaftsleben" title="Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben">Verordnung zur Ausschaltung der Juden aus dem deutschen Wirtschaftsleben</a> und die <a href="Verordnung_%C3%BCber_den_Einsatz_des_j%C3%BCdischen_Verm%C3%B6gens" title="Verordnung über den Einsatz des jüdischen Vermögens">Verordnung über den Einsatz des jüdischen Vermögens</a> sorgte er dafür, dass die <i><a href="Arisierung" title="Arisierung">wilde Arisierung</a></i> staatlich geregelt und forciert wurde.<sup id="cite_ref-89" class="reference"><a href="#cite_note-89"><span class="cite-bracket">[</span>89<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Ausschreitungen, bei denen über 1.400 Synagogen zerstört, unzählige Geschäfts- und Wohnungseinrichtungen jüdischer Bürger zerstört worden waren und 400 Tote zu beklagen waren, kommentierte er, es wäre ihm lieber gewesen, wenn „200 Juden erschlagen“ worden wären, statt „solche Werte“ zu vernichten.<sup id="cite_ref-90" class="reference"><a href="#cite_note-90"><span class="cite-bracket">[</span>90<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 11. Februar 1939 wurde auf Weisung Görings die <a href="Reichszentrale_f%C3%BCr_j%C3%BCdische_Auswanderung" title="Reichszentrale für jüdische Auswanderung">Reichszentrale für jüdische Auswanderung</a> in Berlin eingerichtet, um die erzwungene Auswanderung der Juden aus dem ganzen Reich zu beschleunigen. Im selben Jahr „erbte“ er von der „halbjüdischen Familie“ seines 1934 verstorbenen Patenonkels <a href="Hermann_Epenstein" title="Hermann Epenstein">Hermann Epenstein</a> die in Österreich gelegene Burg <a href="Mauterndorf" title="Mauterndorf">Mauterndorf</a>, auf der er einen Teil seiner Jugend verbracht hatte, siehe <a href="#Kindheit_und_Jugend">#Kindheit und Jugend</a>. Noch ein Jahr zuvor hatte er dieser Familie für 15.000 RM eine arisierte Firma zugeschanzt.<sup id="cite_ref-91" class="reference"><a href="#cite_note-91"><span class="cite-bracket">[</span>91<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Göring_als_Reichsmarschall_und_Beteiligter_des_Holocaust"><span id="G.C3.B6ring_als_Reichsmarschall_und_Beteiligter_des_Holocaust"></span>Göring als Reichsmarschall und Beteiligter des Holocaust</h4></div><p>
Bis zum <a href="Westfeldzug" title="Westfeldzug">Westfeldzug</a> im Mai und Juni 1940 wurde Göring als Held der Luftwaffe gefeiert. Nach dem Sieg über Frankreich ernannte Hitler am 19. Juli 1940 zwölf Generäle (neun Heer, drei Luftwaffe) zum Generalfeldmarschall. Göring beförderte er im selben Monat von diesem Rang zum <a href="Reichsmarschall#Deutsches_Reich_1940_bis_1945" title="Reichsmarschall">Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches</a>, ein eigens für ihn geschaffener, höchster <a href="Dienstgrad" title="Dienstgrad">Dienstgrad</a>. In diese Zeit fällt auch seine Freundschaft zu seinem italienischen Amtskollegen <a href="Italo_Balbo" title="Italo Balbo">Italo Balbo</a>.</p>
<p>Görings Beteiligung an der Vorbereitung und Durchführung des <a href="Holocaust" title="Holocaust">Holocaust</a> ist durch einen Befehl vom 31. Juli 1941 belegt, dessen Echtheit er auch im Nürnberger Prozess bestätigte.<sup id="cite_ref-92" class="reference"><a href="#cite_note-92"><span class="cite-bracket">[</span>92<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In diesem beauftragte er Reinhard Heydrich, alle notwendigen Vorbereitungen zur „Endlösung der Judenfrage“ zu treffen und einen „Gesamtentwurf“ hierfür zu erarbeiten. Im Dezember 1941 berief dieser für den 20. Januar 1942 die <a href="Wannseekonferenz" title="Wannseekonferenz">Wannseekonferenz</a> ein, an der 15 hochrangige Vertreter des NS-Regimes teilnahmen (Göring nicht). Im Nürnberger Prozess stritt Göring jede Verantwortung und Kenntnis über den Holocaust ab. Nachdem ihm ein Film über ein Konzentrationslager gezeigt worden war, sagte er, er habe die genauen Zustände in den Lagern nicht gekannt; die Darstellungen im Film halte er für übertrieben.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Ausbeutung_besetzter_Gebiete">Ausbeutung besetzter Gebiete</h4></div>
<p>In seiner Funktion als Beauftragter für den Vierjahresplan organisierte Göring die wirtschaftliche Ausbeutung der besetzten Gebiete. Dass dem von ihm mitverantworteten <a href="Hungerplan" title="Hungerplan">Hungerplan</a> Millionen von Menschen zum Opfer fallen würden, bezeichnete er als notwendig und erwünscht. So sagte er am 25. November 1941 dem italienischen Außenminister <a href="Galeazzo_Ciano" title="Galeazzo Ciano">Graf Ciano</a>: „In diesem Jahr werden 20 bis 30 Millionen Menschen in Russland verhungern. Vielleicht ist es gut so, da bestimmte Völker dezimiert werden müssen.“<sup id="cite_ref-93" class="reference"><a href="#cite_note-93"><span class="cite-bracket">[</span>93<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die tatsächlichen Todesopfer der Hungerpolitik werden in der Forschung auf vier bis sieben Millionen Zivilisten geschätzt,<sup id="cite_ref-94" class="reference"><a href="#cite_note-94"><span class="cite-bracket">[</span>94<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-95" class="reference"><a href="#cite_note-95"><span class="cite-bracket">[</span>95<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-96" class="reference"><a href="#cite_note-96"><span class="cite-bracket">[</span>96<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> hinzu kommen etwa 2,6 Millionen verhungerte kriegsgefangene <a href="Rote_Armee" title="Rote Armee">Rotarmisten</a>.<sup id="cite_ref-97" class="reference"><a href="#cite_note-97"><span class="cite-bracket">[</span>97<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher bestätigte er, sich in einer Besprechung mit den <a href="Reichskommissar#Liste_der_Reichskommissare_1933–1945" title="Reichskommissar">Reichskommissaren für die besetzten Gebiete</a> am 6. August 1942 in Bezug auf das besetzte Frankreich unter anderem wie folgt geäußert zu haben:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Früher schien mir die Sache doch verhältnismäßig einfacher zu sein. Da nannte man das <a href="Pl%C3%BCnderung" title="Plünderung">Plündern</a>. Da stand dem Betreffenden zu, das wegzunehmen, was man eroberte. Nun, die Formen sind humaner geworden. Ich gedenke trotzdem zu plündern, und zwar ausgiebig […].“<sup id="cite_ref-98" class="reference"><a href="#cite_note-98"><span class="cite-bracket">[</span>98<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Hermann_Göring_und_die_Kunst"><span id="Hermann_G.C3.B6ring_und_die_Kunst"></span>Hermann Göring und die Kunst</h4></div>
<p>Göring war als <a href="Sammeln" title="Sammeln">Sammler</a> von Kunstwerken bekannt und berüchtigt.<sup id="cite_ref-99" class="reference"><a href="#cite_note-99"><span class="cite-bracket">[</span>99<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es gab einen maßgeblich durch Spenden deutscher Großindustrieller gespeisten „Kunstfonds“.<sup id="cite_ref-Haase_100-0" class="reference"><a href="#cite_note-Haase-100"><span class="cite-bracket">[</span>100<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Durch Raub und Erpressung, aber auch durch Kauf häufte er über 4.000 Kunstobjekte an. Allein in Italien nahmen die Einkäufe Görings und Hitlers derartige Ausmaße an, dass die Regierung den Verkauf von Kunstschätzen an Nicht-Italiener im September 1941 per Dekret verbot.<sup id="cite_ref-101" class="reference"><a href="#cite_note-101"><span class="cite-bracket">[</span>101<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Für die Sammlung wollte Göring seinen Landsitz <a href="Carinhall" title="Carinhall">Carinhall</a> in der Schorfheide bei Berlin in ein Museum, die <i>Norddeutsche Galerie</i>, umwandeln.
</p><p>Görings Sammelschwerpunkt war die Kunst des Mittelalters und der <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a>.<sup id="cite_ref-102" class="reference"><a href="#cite_note-102"><span class="cite-bracket">[</span>102<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er arbeitete mit dem für <a href="Kunstraub" title="Kunstraub">Kunstraub</a> bekannten <a href="Einsatzstab_Reichsleiter_Rosenberg" title="Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg">Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg</a> (ERR) zusammen, der für ihn auch Tauschgeschäfte durchführte. Dabei tauschten Rosenbergs Leute beschlagnahmte Werke der Moderne gegen Gemälde alter Meister ein.<sup id="cite_ref-103" class="reference"><a href="#cite_note-103"><span class="cite-bracket">[</span>103<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Zudem setzte er auch eine eigene Organisation, die „<a href="Devisenschutzkommando" title="Devisenschutzkommando">Devisenschutzkommandos</a>“ ein, die in seinem Auftrag in besetzten Gebieten Kunst beschlagnahmte. Für ihn besorgten der Kunsthändler <a href="Walter_Andreas_Hofer" title="Walter Andreas Hofer">Walter Andreas Hofer</a> und der ERR-Mitarbeiter <a href="Bruno_Lohse" title="Bruno Lohse">Bruno Lohse</a> auch Bilder aus beschlagnahmtem jüdischem Besitz. Seiner Bau- und Sammelleidenschaft kam eine ihm 1943 von Hitler gewährte <a href="Dotation" title="Dotation">Dotation</a> in Höhe von 6 Millionen Reichsmark sehr zustatten.<sup id="cite_ref-104" class="reference"><a href="#cite_note-104"><span class="cite-bracket">[</span>104<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Von der <a href="Stiftung_Preu%C3%9Fische_Schl%C3%B6sser_und_G%C3%A4rten_Berlin-Brandenburg" title="Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg">Preußischen Schlösserverwaltung</a> entlieh sich Göring ein Gemälde von <a href="August_Weber_(Maler%2C_1817)" title="August Weber (Maler, 1817)">August Weber</a> – es tauchte nie wieder auf.
</p><p>Im Juni 1942 weihte er die nach ihm benannte <a href="Hermann-G%C3%B6ring-Meisterschule_f%C3%BCr_Malerei" title="Hermann-Göring-Meisterschule für Malerei">Hermann-Göring-Meisterschule für Malerei</a> in <a href="Kronenburg" title="Kronenburg">Kronenburg</a> (<a href="Eifel" title="Eifel">Eifel</a>) ein.<sup id="cite_ref-105" class="reference"><a href="#cite_note-105"><span class="cite-bracket">[</span>105<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ebenfalls 1942 wurde während der deutschen Besatzung der Niederlande eine <a href="Jan_Vermeer" title="Jan Vermeer">Jan Vermeer</a>-<a href="F%C3%A4lschung" title="Fälschung">Fälschung</a> <i>Christus und die Ehebrecherin</i> an Göring verkauft, obwohl dieses Bild leicht als Fälschung hätte erkannt werden können, da es mit <a href="Th%C3%A9nards_Blau" title="Thénards Blau">Kobaltblau</a> eine Farbe enthielt, die es zu Vermeers Zeit noch nicht gab.<sup id="cite_ref-106" class="reference"><a href="#cite_note-106"><span class="cite-bracket">[</span>106<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Frühjahr 1945 wurden viele Kunstgüter der Sammlung nach Bayern transportiert; bei Berchtesgaden wurden sie von vorrückenden Truppen der <a href="United_States_Army" title="United States Army">United States Army</a> (<a href="101st_Airborne_Division_(Vereinigte_Staaten)" class="mw-redirect" title="101st Airborne Division (Vereinigte Staaten)">101st Airborne Division</a>) sichergestellt.<sup id="cite_ref-Haase_100-1" class="reference"><a href="#cite_note-Haase-100"><span class="cite-bracket">[</span>100<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Über das 1945 von der <a href="Monuments%2C_Fine_Arts%2C_and_Archives_Section" title="Monuments, Fine Arts, and Archives Section">Monuments, Fine Arts, and Archives Section</a> (<i>Monuments Men</i>) erstellte Verzeichnis hinaus gab es später bedeutende Nachforschungsprojekte, die sich auch der <a href="Provenienzforschung" title="Provenienzforschung">Provenienzforschung</a> widmeten.<sup id="cite_ref-107" class="reference"><a href="#cite_note-107"><span class="cite-bracket">[</span>107<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-108" class="reference"><a href="#cite_note-108"><span class="cite-bracket">[</span>108<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-109" class="reference"><a href="#cite_note-109"><span class="cite-bracket">[</span>109<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das erste vollständige Bestandsverzeichnis der Kunstsammlung Hermann Görings stellte 2009 die US-Amerikanerin Nancy H. Yeide zusammen.<sup id="cite_ref-110" class="reference"><a href="#cite_note-110"><span class="cite-bracket">[</span>110<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-111" class="reference"><a href="#cite_note-111"><span class="cite-bracket">[</span>111<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-112" class="reference"><a href="#cite_note-112"><span class="cite-bracket">[</span>112<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2015 wurde im Archiv des französischen Außenministeriums eine komplette Liste mit den von Hermann Göring in Carinhall gehorteten Kunstwerken, der sog. Göring-Katalog, aufgefunden und veröffentlicht.<sup id="cite_ref-113" class="reference"><a href="#cite_note-113"><span class="cite-bracket">[</span>113<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-114" class="reference"><a href="#cite_note-114"><span class="cite-bracket">[</span>114<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Allmählicher_Bedeutungsverlust"><span id="Allm.C3.A4hlicher_Bedeutungsverlust"></span>Allmählicher Bedeutungsverlust</h4></div>
<p>Während der <a href="Luftschlacht_um_England" title="Luftschlacht um England">Luftschlacht um England</a> (ab Mitte 1940) fiel Göring wegen seiner katastrophalen Strategie mehr und mehr in Ungnade. 1942 verlor er weiter an Einfluss, als seine Luftwaffe den verheerenden Luftangriffen etwa <a href="Luftangriff_auf_L%C3%BCbeck_am_29._M%C3%A4rz_1942" title="Luftangriff auf Lübeck am 29. März 1942">auf Lübeck</a> und <a href="Luftangriffe_auf_Rostock" title="Luftangriffe auf Rostock">auf Rostock</a> und dem <a href="Tausend-Bomber-Angriff" title="Tausend-Bomber-Angriff">Tausend-Bomber-Angriff</a> auf Köln kaum etwas entgegenzusetzen hatte. Vor dem Krieg soll Göring angegeben haben, er wolle „Meier heißen, wenn auch nur ein einziges feindliches Flugzeug die deutsche Grenze überfliegen“ werde. Ein Nachweis für dieses Zitat findet sich zwar nirgends, doch es wurde ihm jetzt höhnisch vorgehalten, und er bekam den Spitznamen „Hermann Meier“.<sup id="cite_ref-115" class="reference"><a href="#cite_note-115"><span class="cite-bracket">[</span>115<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Göring ließ sich bei <a href="Hitlers_Lagebesprechungen" title="Hitlers Lagebesprechungen">Hitlers Lagebesprechungen</a> häufig vertreten, reiste viel umher und widmete sich seiner Sammel- und Jagdleidenschaft; an der Entwicklung des Krieges nahm er nur noch wenig Anteil.
</p><p>Göring war auch mitverantwortlich für das Debakel in der <a href="Schlacht_von_Stalingrad" title="Schlacht von Stalingrad">Schlacht von Stalingrad</a>, weil er Hitler wider besseres Wissen zusagte, die Luftwaffe könne die eingeschlossene <a href="6._Armee_(Wehrmacht)" title="6. Armee (Wehrmacht)">6. Armee</a> aus der Luft versorgen, was nicht funktionierte, weil die Piloten zu unerfahren und die Flugzeuge wegen des Wetters zu langsam waren.<sup id="cite_ref-116" class="reference"><a href="#cite_note-116"><span class="cite-bracket">[</span>116<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Am 23. Juli 1944, drei Tage nach dem <a href="Attentat_vom_20._Juli_1944" title="Attentat vom 20. Juli 1944">Attentat vom 20. Juli 1944</a>, ordnete Göring nach Absprache mit Hitler an, dass für alle Wehrmachtsteile künftig nur noch der <a href="Hitlergru%C3%9F" title="Hitlergruß">Hitlergruß</a> als Ehrenbezeigung zulässig sei.<sup id="cite_ref-117" class="reference"><a href="#cite_note-117"><span class="cite-bracket">[</span>117<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading4"><h4 id="Entmachtung">Entmachtung</h4></div>
<p>Am 20. April 1945 verließ Göring nach dem offiziellen Geburtstagsempfang für Adolf Hitler Berlin in Richtung <a href="Berchtesgaden" title="Berchtesgaden">Berchtesgaden</a>. Er verabschiedete sich von Hitler mit der Begründung, dass in Süddeutschland wichtige Aufgaben auf ihn warteten.<sup id="cite_ref-118" class="reference"><a href="#cite_note-118"><span class="cite-bracket">[</span>118<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Laut Aussagen von <a href="Helmut_von_Hummel" title="Helmut von Hummel">Helmut von Hummel</a>, Privatsekretär und Stellvertreter Bormanns auf dem Obersalzberg, habe Göring einen Tag vorher ein <a href="Telegramm" title="Telegramm">Telegramm</a> von einem Flugplatz in der Nähe Berlins an die neue Reichskanzlei gesendet.<sup id="cite_ref-:0_119-0" class="reference"><a href="#cite_note-:0-119"><span class="cite-bracket">[</span>119<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Laut eigenen Aussagen bot von Hummel daraufhin an, das Telegramm noch einmal per Funk direkt in den Führerbunker zu senden.<sup id="cite_ref-:0_119-1" class="reference"><a href="#cite_note-:0-119"><span class="cite-bracket">[</span>119<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 23. April 1945 gegen 1 Uhr nachts setzte von Hummel, im Auftrag Görings, den <a href="Funkspruch" title="Funkspruch">Funkspruch</a> an Hitler ab<sup id="cite_ref-:0_119-2" class="reference"><a href="#cite_note-:0-119"><span class="cite-bracket">[</span>119<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> (siehe auch: <a href="G%C3%B6ring-Telegramm" title="Göring-Telegramm">Göring-Telegramm</a>), und Göring teilte darin mit, <a href="Karl_Koller_(General)" title="Karl Koller (General)">General Karl Koller</a> habe ihm aus zweiter Hand zugetragen, dass Hitler für allfällige Verhandlungen auf Göring verwiesen und dabei betont habe, Göring sei dazu leichter in der Lage als er selbst. Falls bis 22 Uhr keine Antwort eintreffe, müsse er schließen, „dass Sie Ihrer Handlungsfähigkeit beraubt sind“. Er werde sich dann verpflichtet fühlen, gemäß dem <a href="#Designierter_Nachfolger_des_Führers_und_zweite_Ehe">Erlass von 1941</a> als Stellvertreter des Führers zu handeln. Zuvor soll Göring noch die ursprüngliche Uhrzeit des Ultimatums von 20.00 Uhr auf 22:00 Uhr verlängert haben.<sup id="cite_ref-:0_119-3" class="reference"><a href="#cite_note-:0-119"><span class="cite-bracket">[</span>119<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Als Hitler bis zum Nachmittag nicht reagierte, schickte Göring ein zweites Telegramm, in dem er nachfragte: „Mein Führer, sind Sie einverstanden, dass ich nach Ihrem Entschluss, in Berlin zu bleiben und Berlin zu verteidigen, auf Grund des Gesetzes vom 29. Juni 1941 nunmehr die Gesamtführung des Reiches übernehme?“ Er kündigte nochmals an, dass er „nach eigenem Ermessen“ handeln werde, falls er bis 22 Uhr keine Antwort erhalte.<sup id="cite_ref-120" class="reference"><a href="#cite_note-120"><span class="cite-bracket">[</span>120<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Hitler interpretierte dies als versuchten <a href="Putsch" title="Putsch">Putsch</a> und unterzeichnete einen von <a href="Martin_Bormann" title="Martin Bormann">Martin Bormann</a> aufgesetzten Funkspruch, wonach der Reichsmarschall seiner Ämter enthoben und sofort wegen <a href="Hochverrat" title="Hochverrat">Hochverrats</a> zu verhaften sei.<sup id="cite_ref-121" class="reference"><a href="#cite_note-121"><span class="cite-bracket">[</span>121<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Göring wurde daraufhin auf dem <a href="Berghof_(Obersalzberg)" title="Berghof (Obersalzberg)">Berghof</a> von der dortigen SS-Kommandantur festgesetzt. Der Öffentlichkeit gegenüber wurden die wahren Umstände verschleiert. Am 25. April meldete der <a href="Gro%C3%9Fdeutscher_Rundfunk" title="Großdeutscher Rundfunk">Großdeutsche Rundfunk</a>, Göring sei wegen Herzproblemen von all seinen Ämtern zurückgetreten.<sup id="cite_ref-122" class="reference"><a href="#cite_note-122"><span class="cite-bracket">[</span>122<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den <i><a href="Innsbrucker_Nachrichten" title="Innsbrucker Nachrichten">Innsbrucker Nachrichten</a></i> vom 28. April war zu lesen:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Reichsmarschall Hermann Göring, der bereits seit längerer Zeit an einem schweren, jetzt in ein akutes Stadium getretenen Herzleiden erkrankt ist, hat den Führer gebeten, ihn von seinen Funktionen als Oberbefehlshaber der Luftwaffe zu entbinden. Der Führer hat dieser Bitte stattgegeben und Generaloberst <a href="Robert_von_Greim" title="Robert von Greim">Ritter von Greim</a> unter gleichzeitiger Ernennung zum Generalfeldmarschall zum Oberbefehlshaber der Luftwaffe ernannt.“<sup id="cite_ref-123" class="reference"><a href="#cite_note-123"><span class="cite-bracket">[</span>123<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>In seinem <a href="Politisches_Testament_Adolf_Hitlers" title="Politisches Testament Adolf Hitlers">politischen Testament</a> vom 29. April 1945 stieß Hitler Göring aus der NSDAP aus und entzog ihm „alle Rechte, die sich aus dem Erlass vom 29. Juni 1941 sowie aus meiner <a href="Hitlers_Rede_vor_dem_Deutschen_Reichstag_am_1._September_1939" title="Hitlers Rede vor dem Deutschen Reichstag am 1. September 1939">Reichstagserklärung vom 1. September 1939</a> ergeben könnten“. An Görings Stelle ernannte er <a href="Karl_D%C3%B6nitz" title="Karl Dönitz">Großadmiral Karl Dönitz</a> zu seinem Nachfolger als Reichspräsident und Oberster Befehlshaber der Wehrmacht.<sup id="cite_ref-124" class="reference"><a href="#cite_note-124"><span class="cite-bracket">[</span>124<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Bormann hatte dem zuständigen SS-Offizier auf dem Obersalzberg, <a href="Bernhard_Frank_(SS-Mitglied)" title="Bernhard Frank (SS-Mitglied)">Bernhard Frank</a>, befohlen, Göring nach dem <a href="Schlacht_um_Berlin" title="Schlacht um Berlin">Fall der Reichshauptstadt Berlin</a> hinzurichten.<sup id="cite_ref-125" class="reference"><a href="#cite_note-125"><span class="cite-bracket">[</span>125<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Gefangennahme_und_Prozess">Gefangennahme und Prozess</h3></div>
<p>Nach seiner Befreiung aus der Haft fuhr Göring am 7. Mai 1945 in Richtung <a href="Burg_Mauterndorf" title="Burg Mauterndorf">Burg Mauterndorf</a> (Österreich). Da es unsicher war, ob es den <a href="Rote_Armee" title="Rote Armee">sowjetischen Streitkräften</a> nicht doch noch gelingen würde, ins <a href="Oberes_Murtal" title="Oberes Murtal">Murtal</a>, also bis in den Salzburger Lungau vorzustoßen, floh er nach <a href="Schloss_Fischhorn" title="Schloss Fischhorn">Schloss Fischhorn</a> im Salzburger Pinzgau und begab sich in die Hände der <a href="36th_Infantry_Division_(Vereinigte_Staaten)" title="36th Infantry Division (Vereinigte Staaten)">36. US-Infanteriedivision</a> (<a href="United_States_Army_Europe_and_Africa" title="United States Army Europe and Africa">7. US-Armee</a>) unter dem Kommando von <a href="Brigadegeneral" title="Brigadegeneral">Brigadegeneral</a> <a href="Robert_Stack_(General)" title="Robert Stack (General)">Robert Stack</a>. Zuvor hatte sein Adjutant <a href="Oberst" title="Oberst">Oberst</a> <a href="Bernd_von_Brauchitsch" title="Bernd von Brauchitsch">Bernd von Brauchitsch</a> die Gefangennahme ausgehandelt. Bei seiner Festnahme durch die Alliierten trug er zwei Koffer mit <a href="Dihydrocodein" title="Dihydrocodein">Paracodintabletten</a> bei sich, die er suchtmäßig konsumierte, nachdem er sie 1937 gegen Zahnschmerzen genommen hatte.<sup id="cite_ref-126" class="reference"><a href="#cite_note-126"><span class="cite-bracket">[</span>126<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-127" class="reference"><a href="#cite_note-127"><span class="cite-bracket">[</span>127<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die US-Generäle <a href="John_Dahlquist" title="John Dahlquist">John Dahlquist</a> und <a href="William_W._Quinn" title="William W. Quinn">William W. Quinn</a> vernahmen Göring. Dabei geschossene Pressefotos sorgten später in der amerikanischen Bevölkerung für Unmut, da sie eine zu ungezwungene Gesprächsatmosphäre mit Göring suggerierten.<sup id="cite_ref-128" class="reference"><a href="#cite_note-128"><span class="cite-bracket">[</span>128<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Göring erwartete, dass man mit ihm als offiziellem Vertreter des besiegten NS-Regimes über die <a href="Bedingungslose_Kapitulation_der_Wehrmacht" title="Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht">Kapitulation</a> verhandeln würde.<sup id="cite_ref-129" class="reference"><a href="#cite_note-129"><span class="cite-bracket">[</span>129<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Am 9. Mai gab er im Hauptquartier der 7. US-Armee in <a href="Kitzb%C3%BChel" title="Kitzbühel">Kitzbühel</a> eine Pressekonferenz für die internationale Presse.<sup id="cite_ref-130" class="reference"><a href="#cite_note-130"><span class="cite-bracket">[</span>130<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Oberkommandierende der amerikanischen Truppen in Europa, General <a href="Dwight_D._Eisenhower" title="Dwight D. Eisenhower">Dwight D. Eisenhower</a>, war empört über dieses Benehmen: Er ließ die Berichte beschlagnahmen und befahl, Göring ins Gefängnis zu bringen. Dort wurde er auf Diät gesetzt und von seiner Drogensucht entwöhnt.
</p><p>Am 21. Mai 1945 wurde Göring in Begleitung seiner Frau Emmy und seiner Tochter Edda in das geheime US-Lager <a href="Camp_Ashcan" title="Camp Ashcan">Camp Ashcan</a> im <a href="Luxemburg" title="Luxemburg">luxemburgischen</a> <a href="Bad_Mondorf" title="Bad Mondorf">Bad Mondorf</a> gebracht, in dem zwischen Mai und September 1945 ein Großteil der bis dahin gefangenen NS-Funktionäre und hochrangigen Militärs festgehalten und verhört wurde.
</p><p>Ab November 1945 war Göring als ranghöchster Nationalsozialist in Nürnberg angeklagt. Nach seinem Drogenentzug wirkte er auf viele Protagonisten des <a href="N%C3%BCrnberger_Prozess_gegen_die_Hauptkriegsverbrecher" title="Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher">Nürnberger Prozesses</a> lebendiger und schlagfertiger als in all den Jahren des Dritten Reiches zuvor.<sup id="cite_ref-131" class="reference"><a href="#cite_note-131"><span class="cite-bracket">[</span>131<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er wurde in allen vier Anklagepunkten (Verschwörung gegen den Weltfrieden; Planung, Entfesselung und Durchführung eines <a href="Angriffskrieg" title="Angriffskrieg">Angriffskrieges</a>; Verbrechen gegen das Kriegsrecht; <a href="Verbrechen_gegen_die_Menschlichkeit" title="Verbrechen gegen die Menschlichkeit">Verbrechen gegen die Menschlichkeit</a>) schuldig gesprochen und <a href="Todesstrafe" title="Todesstrafe">zum Tod</a> durch <a href="H%C3%A4ngen" class="mw-redirect" title="Hängen">Hängen</a> verurteilt. Göring stellte beim Gericht den Antrag, erschossen zu werden, was aber abgelehnt wurde.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Tod">Tod</h3></div>
<p>Am 15. Oktober 1946, in der Nacht vor dem Hinrichtungstermin, entzog sich Göring der Vollstreckung des Urteils durch Selbsttötung mit einer <a href="Kaliumcyanid" title="Kaliumcyanid">Zyankali</a>-Giftkapsel. Wenige Stunden später wurden zehn andere Verurteilte gehängt. Die Leichname Görings und der zehn Hingerichteten wurden im <a href="St%C3%A4dtisches_Krematorium_M%C3%BCnchen" class="mw-redirect" title="Städtisches Krematorium München">Städtischen Krematorium</a> auf dem <a href="Ostfriedhof_(M%C3%BCnchen)" title="Ostfriedhof (München)">Münchner Ostfriedhof</a> eingeäschert und die Asche in den <a href="Isar" title="Isar">Isar</a>-Zufluss <a href="Wenzbach_(M%C3%BCnchen)" title="Wenzbach (München)">Wenzbach</a> gestreut.<sup id="cite_ref-132" class="reference"><a href="#cite_note-132"><span class="cite-bracket">[</span>132<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-books-9SYnAAAAMAAJ-7_133-0" class="reference"><a href="#cite_note-books-9SYnAAAAMAAJ-7-133"><span class="cite-bracket">[</span>133<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Göring hinterließ einen <a href="Abschiedsbrief" class="mw-redirect" title="Abschiedsbrief">Abschiedsbrief</a> an den Gefängniskommandanten, in dem er den Plan seiner Selbsttötung beschrieb. Demnach habe er von Anfang an drei Zyankalikapseln bei sich gehabt. Eine versteckte er so, dass sie gefunden werden konnte, eine weitere so gründlich, dass sie nicht gefunden wurde; während des Nürnberger Prozesses hatte er diese Kapsel bei sich im Stiefel. Die dritte Kapsel befand sich in einer Dose mit Hautcreme in Görings Gepäck, auf die er durch den amerikanischen Offizier Jack G. Wheelis Zugriff hatte.
</p><p>Woher Göring das Gift hatte, wurde bald Gegenstand zahlreicher Spekulationen. <a href="Erich_von_dem_Bach-Zelewski" title="Erich von dem Bach-Zelewski">Erich von dem Bach-Zelewski</a>, ein ehemaliger Obergruppenführer der <a href="Waffen-SS" title="Waffen-SS">Waffen-SS</a>, behauptete in der Untersuchungshaft, es sei von ihm. Er habe schon vor Beginn des Prozesses den Kontakt zu Göring gesucht und ihm im Korridor das Gift in einem Stück Seife zugesteckt. Diese Behauptung wollte Bach-Zelewski damit belegen, dass er den Amerikanern 1951 eine weitere Ampulle lieferte, deren Glas aus derselben Herstellungsserie stammte wie die Splitter, die in Görings Mundhöhle gefunden worden waren.<sup id="cite_ref-134" class="reference"><a href="#cite_note-134"><span class="cite-bracket">[</span>134<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Nach einer anderen Version soll Jack G. Wheelis, ein <a href="Leutnant" title="Leutnant">Leutnant</a> der <a href="United_States_Army" title="United States Army">US Army</a>, mit dem sich Göring angefreundet hatte, ihm das Gift zugesteckt haben.<sup id="cite_ref-135" class="reference"><a href="#cite_note-135"><span class="cite-bracket">[</span>135<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Anfang 2005 meldete sich schließlich der ehemalige Wachsoldat Herbert Lee Stivers, der bei den Nürnberger Prozessen seinen Dienst getan hatte, und behauptete, dass er damals von einer Frau („Mona“) und einem Mann gebeten worden sei, Göring Notizen und eine in einem Füllfederhalter versteckte Kapsel zuzustecken. Diese hätten ihm gesagt, dass Göring ein sehr kranker Mann sei und Medizin benötige. Stivers sei seit dem Bekanntwerden von Görings Suizid davon überzeugt, dass es sich bei der „Medizin“ um das Zyankali für die Selbsttötung gehandelt habe; aus Furcht vor Strafverfolgung aber habe er bis dahin geschwiegen.<sup id="cite_ref-sz-312177_136-0" class="reference"><a href="#cite_note-sz-312177-136"><span class="cite-bracket">[</span>136<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-137" class="reference"><a href="#cite_note-137"><span class="cite-bracket">[</span>137<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ämtervielfalt"><span id=".C3.84mtervielfalt"></span>Ämtervielfalt</h2></div>
<p>Göring bekleidete zahlreiche Posten, die er sich alle bezahlen ließ. Seine wichtigsten Ämter waren:
</p>
<ul><li>politischer Beauftragter des Führers in der Reichshauptstadt (1932–1933)</li>
<li><a href="Liste_der_preu%C3%9Fischen_Innenminister" title="Liste der preußischen Innenminister">Preußischer Minister des Innern</a> (1933–1934)</li>
<li><a href="Liste_der_preu%C3%9Fischen_Ministerpr%C3%A4sidenten" title="Liste der preußischen Ministerpräsidenten">Preußischer Ministerpräsident</a> (1933–1945)</li>
<li>stellvertretender <a href="Reichsstatthalter" title="Reichsstatthalter">Reichsstatthalter</a> von Preußen (1933–1945)</li>
<li>Präsident des <a href="Preu%C3%9Fischer_Staatsrat_(ab_1933)" title="Preußischer Staatsrat (ab 1933)">Preußischen Staatsrates</a> (1933–1945)</li>
<li><a href="Reichstagspr%C3%A4sident_(Deutschland)" title="Reichstagspräsident (Deutschland)">Präsident des Reichstags</a> (1932–1945)</li>
<li><a href="Minister_ohne_Gesch%C3%A4ftsbereich" title="Minister ohne Geschäftsbereich">Reichsminister ohne Geschäftsbereich</a> (1933)</li>
<li><a href="Reichsforstamt" title="Reichsforstamt">Reichsforstmeister und Reichsjägermeister</a> (1934–1945)</li>
<li>Reichsbeauftragter für Rohstoff- und Devisenfragen (6. Juli 1936)<sup id="cite_ref-138" class="reference"><a href="#cite_note-138"><span class="cite-bracket">[</span>138<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Mitglied des <a href="Geheimer_Kabinettsrat_(Gremium)" title="Geheimer Kabinettsrat (Gremium)">Geheimen Kabinettsrats</a> (1938–1945)</li>
<li>Vorsitzender des <a href="Ministerrat_f%C3%BCr_die_Reichsverteidigung" title="Ministerrat für die Reichsverteidigung">Ministerrats für Reichsverteidigung</a> (1939–1945)</li>
<li>designierter Nachfolger des Führers (1934–1945)</li>
<li>Präsident des <a href="Reichsforschungsrat" title="Reichsforschungsrat">Reichsforschungsrats</a> (1943–1945)</li>
<li><a href="Reichsluftfahrtministerium#Reichskommissar_für_die_Luftfahrt" title="Reichsluftfahrtministerium">Reichskommissar für die Luftfahrt</a> (1933)</li>
<li><a href="Reichsminister_der_Luftfahrt" class="mw-redirect" title="Reichsminister der Luftfahrt">Reichsminister der Luftfahrt</a> (1933–1945)</li>
<li>Präsident des <a href="Reichsluftschutzbund" title="Reichsluftschutzbund">Reichsluftschutzbundes</a> (1933)</li>
<li><a href="Oberbefehlshaber_der_Luftwaffe" class="mw-redirect" title="Oberbefehlshaber der Luftwaffe">Oberbefehlshaber der Luftwaffe</a> (1935–1945)</li>
<li>Reichskommissar für Rohstoffe und Devisen (1936)</li>
<li>Beauftragter für den <a href="Vierjahresplan" title="Vierjahresplan">Vierjahresplan</a> (1936–1945)</li>
<li>Vorsitzender des Zentralen Planungsamts (1943–1945)</li>
<li>Hauptleiter der <a href="Reichswerke_Hermann_G%C3%B6ring" title="Reichswerke Hermann Göring">Reichswerke Hermann Göring</a> (1937–1945)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Rezeption">Rezeption</h2></div>
<p>Für sein Streben nach Auszeichnungen, seine Sammelleidenschaft und seine Vorliebe für Prunk bekannt, ließ er Gemälde, die ihm gefielen, konfiszieren. Trotz der angespannten Lage der deutschen Streitkräfte in der <a href="Deutsch-Sowjetischer_Krieg" title="Deutsch-Sowjetischer Krieg">Sowjetunion</a> feierte Göring seinen 50. Geburtstag 1943 mit enormem Aufwand und forderte vom Finanzminister zwei Millionen Reichsmark zur Vergrößerung von <a href="Carinhall" title="Carinhall">Carinhall</a>. Hitler kannte und duldete diese Forderungen. In der ostpreußischen <a href="Rominter_Heide" title="Rominter Heide">Rominter Heide</a> hielt er, auch mit ausländischen Gästen, große Jagden ab. Oberforstmeister <a href="Walter_Frevert" title="Walter Frevert">Walter Frevert</a> berichtete in seinen Büchern über Görings Jagdneid, wenn einer seiner Gäste einen zu starken <a href="Rothirsch" title="Rothirsch">Hirsch</a> geschossen hatte.<sup id="cite_ref-139" class="reference"><a href="#cite_note-139"><span class="cite-bracket">[</span>139<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Volksmund wurde Göring wegen seiner auffälligen, oft aus Uniform und vielen Orden bestehenden Garderobe „Lametta-Heini“ genannt. In einer populären <a href="Parodie" title="Parodie">Parodie</a> auf ein ursprünglich von <a href="Claire_Waldoff" title="Claire Waldoff">Claire Waldoff</a> gesungenes <a href="Couplet" title="Couplet">Couplet</a> hieß es:
</p>
<dl><dd>„Rechts Lametta, links Lametta,<br>Und der Bauch wird imma fetta,<br>In den Lüften ist er Meesta –<br>Hermann heeßt er!“<sup id="cite_ref-140" class="reference"><a href="#cite_note-140"><span class="cite-bracket">[</span>140<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></dd></dl>
<p>Wie Hitler und Himmler unterstanden auch Göring bewaffnete „<a href="Elitetruppe" title="Elitetruppe">Elite-Einheiten</a>“: Die <a href="SA-Standarte_%E2%80%9EFeldherrnhalle%E2%80%9C" title="SA-Standarte „Feldherrnhalle“">SA-Standarte „Feldherrnhalle“</a>, deren „Ehren-Standartenführer“ er wurde, und das Polizeiregiment „General Göring“, das später in die Luftwaffe überführt und während des Krieges zum Fallschirm-Panzerkorps „Hermann Göring“ ausgebaut wurde (siehe <a href="Fallschirm-Panzer-Division_1_Hermann_G%C3%B6ring" title="Fallschirm-Panzer-Division 1 Hermann Göring">Fallschirm-Panzer-Division 1 Hermann Göring</a>).
</p><p>Göring war <a href="Ehrenb%C3%BCrger" title="Ehrenbürger">Ehrenbürger</a> zahlreicher deutscher Städte. Im Zuge seiner Verurteilung als einer der Hauptschuldigen im <i>Nürnberger Prozess</i> verlor Göring alle Ehrenbürgerschaften (Vorrechte) gemäß Artikel VIII, Ziffer II, Buchstabe i der <a href="Kontrollratsdirektive_Nr._38" title="Kontrollratsdirektive Nr. 38">Direktive 38 des Alliierten Kontrollrats</a> vom 12. Oktober 1946.
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Hermann_G%C3%B6ring_als_Namensgeber_von_Stra%C3%9Fen_und_Pl%C3%A4tzen" title="Hermann Göring als Namensgeber von Straßen und Plätzen">Hermann Göring als Namensgeber von Straßen und Plätzen</a></div>
<p>1974 ließ der Freistaat <a href="Bayern" title="Bayern">Bayern</a> den <a href="Nachlass" title="Nachlass">Nachlass</a> Görings versteigern, was die DDR-Dokumentarfilmer Walter Heynowski und Gerhard Scheumann in ihrem Kurzfilm „Meiers Nachlaß“ (1975) problematisierten.<sup id="cite_ref-141" class="reference"><a href="#cite_note-141"><span class="cite-bracket">[</span>141<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<ul class="gallery mw-gallery-traditional">
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">“We’re running short of Jews” <i>(Uns werden die Juden knapp)</i>. Karikatur des amerikanischen Zeichners <a href="Arthur_Szyk" title="Arthur Szyk">Arthur Szyk</a>, 1943 (von links nach rechts Goebbels, Himmler, Hitler und Göring). Die Karikatur ist Szyks Mutter gewidmet, die in einem <a href="Liste_der_Ghettos_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Liste der Ghettos in der Zeit des Nationalsozialismus">Ghetto der Nationalsozialisten</a> im besetzten Polen umgekommen war.</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Karikatur von <a href="David_Low" title="David Low">David Low</a>: Görings <a href="Gestik" title="Gestik">Gestik</a> auf der Anklagebank im Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozess</div>
</li>
<li class="gallerybox" style="width: 155px">
<div class="thumb" style="width: 150px; height: 150px;"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="gallerytext">Görings Uniform als Teil einer <a href="Sonderausstellung" class="mw-redirect" title="Sonderausstellung">Sonderausstellung</a> zur Geschichte des Eisernen Kreuzes im <a href="Milit%C3%A4rhistorisches_Museum_Flugplatz_Berlin-Gatow" title="Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow">Luftwaffenmuseum Berlin-Gatow</a> (2006)</div>
</li>
</ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Darstellung_im_Film">Darstellung im Film</h2></div>
<ul><li>1988: <i><a href="Geheime_Reichssache_(Film)" title="Geheime Reichssache (Film)">Geheime Reichssache</a></i>, Deutschland. In dem zweiteiligen Fernsehfilm über die <a href="Blomberg-Fritsch-Krise" title="Blomberg-Fritsch-Krise">Blomberg-Fritsch-Krise</a> wird Göring von Udo Weinberger verkörpert.</li>
<li>2000: <i><a href="N%C3%BCrnberg_%E2%80%93_Im_Namen_der_Menschlichkeit" title="Nürnberg – Im Namen der Menschlichkeit">Nürnberg – Im Namen der Menschlichkeit</a></i>, USA. In dem Film über die <a href="N%C3%BCrnberger_Prozesse" title="Nürnberger Prozesse">Nürnberger Prozesse</a> wird Göring von <a href="Brian_Cox" title="Brian Cox">Brian Cox</a> dargestellt.</li>
<li>2003: <i><a href="Hitler_%E2%80%93_Aufstieg_des_B%C3%B6sen" title="Hitler – Aufstieg des Bösen">Hitler – Aufstieg des Bösen</a></i>, USA, Fernsehfilm. Hier wird Göring von <a href="Chris_Larkin" title="Chris Larkin">Chris Larkin</a> verkörpert.</li>
<li>2004: <i><a href="Der_Untergang" title="Der Untergang">Der Untergang</a></i>, Deutschland, Regie: <a href="Oliver_Hirschbiegel" title="Oliver Hirschbiegel">Oliver Hirschbiegel</a>. In dem Film über die letzten Tage des Dritten Reichs wird Göring von <a href="Mathias_Gn%C3%A4dinger" title="Mathias Gnädinger">Mathias Gnädinger</a> dargestellt.</li>
<li>2025: <i><a href="N%C3%BCrnberg_(2025)" title="Nürnberg (2025)">Nürnberg</a></i>, USA. In dem Spielfilm über die NS-Hauptkriegsverbrecher unter der Regie von <a href="James_Vanderbilt" title="James Vanderbilt">James Vanderbilt</a> übernahm <a href="Russell_Crowe" title="Russell Crowe">Russell Crowe</a> die Rolle von Hermann Göring.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Dokumentarfilme">Dokumentarfilme</h2></div>
<ul><li><a href="J%C3%B6rg_M%C3%BCllner" title="Jörg Müllner">Jörg Müllner</a>: <i>Göring – Eine Karriere.</i> Dreiteilige Dokumentation, Deutschland, 2006, 3 × 45 Min., Untertitel und Erstsendung: „Der Komplize“ (14.), „Der zweite Mann“ (21.), „Nazi Nummer eins“ (28. März 2006) im <a href="ZDF" title="ZDF">ZDF</a>.</li>
<li><a href="Michael_Kloft" title="Michael Kloft">Michael Kloft</a>: <i>Görings letzte Schlacht. Das Tribunal von Nürnberg.</i> Zweiteilige TV-Dokumentation, Deutschland, 2006, 2 × 45 Min.</li>
<li>Eszter Cseke, Andras S. Takacs: <i>Kinder des Bösen: Bettina Göring.</i> Dokumentation, Deutschland, Ungarn, 2016, 43 Min., deutsche Erstsendung: 4. Dezember 2017 auf <a href="ZDFinfo" title="ZDFinfo">ZDFinfo</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schriften_(Auswahl)"><span id="Schriften_.28Auswahl.29"></span>Schriften (Auswahl)</h2></div>
<ul><li><cite style="font-style:italic">Die Taktik der Jagdgeschwader</cite>. In: Georg Paul Neumann (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">In der Luft unbesiegt. Erlebnisse im Weltkrieg erzählt von Luftkämpfern</cite>. Lehmann, München 1923, <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?referrer=Wikipedia&method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D366320238">366320238</a>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>132–134</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hermann+G%C3%B6ring&rft.atitle=Die+Taktik+der+Jagdgeschwader&rft.au=Hermann+G%C3%B6ring&rft.btitle=In+der+Luft+unbesiegt.+Erlebnisse+im+Weltkrieg+erz%C3%A4hlt+von+Luftk%C3%A4mpfern&rft.date=1923&rft.genre=book&rft.pages=132-134&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=Lehmann" style="display:none"> </span></li>
<li><cite style="font-style:italic">Aus dem Tagebuch eines Jagdfliegers</cite>. In: Georg Paul Neumann (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">In der Luft unbesiegt. Erlebnisse im Weltkrieg erzählt von Luftkämpfern</cite>. Lehmann, München 1923, <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?referrer=Wikipedia&method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D366320238">366320238</a>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>209–214</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hermann+G%C3%B6ring&rft.atitle=Aus+dem+Tagebuch+eines+Jagdfliegers&rft.au=Hermann+G%C3%B6ring&rft.btitle=In+der+Luft+unbesiegt.+Erlebnisse+im+Weltkrieg+erz%C3%A4hlt+von+Luftk%C3%A4mpfern&rft.date=1923&rft.genre=book&rft.pages=209-214&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=Lehmann" style="display:none"> </span></li>
<li><cite style="font-style:italic">Der Kampf gegen Marxismus und Separatismus</cite>. In: <a href="Wilhelm_Kube" title="Wilhelm Kube">Wilhelm Kube</a> (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Almanach der nationalsozialistischen Revolution</cite>. Brunnen-Verlag Willi Bischoff, Berlin, <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?referrer=Wikipedia&method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D571699758">571699758</a>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>155–160</span> (o. J. [1933]).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hermann+G%C3%B6ring&rft.atitle=Der+Kampf+gegen+Marxismus+und+Separatismus&rft.au=Hermann+G%C3%B6ring&rft.btitle=Almanach+der+nationalsozialistischen+Revolution&rft.genre=book&rft.pages=155-160&rft.place=Berlin&rft.pub=Brunnen-Verlag+Willi+Bischoff" style="display:none"> </span></li>
<li><cite style="font-style:italic">Aufbau einer Nation</cite>. Mittler, Berlin 1934, <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?referrer=Wikipedia&method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D573492247">573492247</a>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hermann+G%C3%B6ring&rft.au=Hermann+G%C3%B6ring&rft.btitle=Aufbau+einer+Nation&rft.date=1934&rft.genre=book&rft.place=Berlin&rft.pub=Mittler" style="display:none"> </span></li>
<li><cite style="font-style:italic">Reden und Aufsätze</cite>. Herausgegeben von <a href="Erich_Gritzbach" title="Erich Gritzbach">Erich Gritzbach</a>. Eher, München 1938, <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?referrer=Wikipedia&method=simpleSearch&cqlMode=true&query=idn%3D573492271">573492271</a>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hermann+G%C3%B6ring&rft.au=Hermann+G%C3%B6ring&rft.btitle=Reden+und+Aufs%C3%A4tze&rft.date=1938&rft.genre=book&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=Eher" style="display:none"> </span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<p><b>Quelleneditionen</b>
</p>
<ul><li>Wassili Stepanowitsch Christoforow u. a. (Hrsg.): <cite style="font-style:italic">Verhört. Die Befragungen deutscher Generale und Offiziere durch die sowjetischen Geheimdienste 1945–1952</cite> (= <cite style="font-style:italic">Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts Moskau</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>6</span>). De Gruyter, Berlin/Boston 2015, ISBN 978-3-11-041604-6, Kap. 1.3: <i>Sowjetisches Verhörprotokoll des Reichsmarschall Hermann Göring, Kurort Mondorf, Luxemburg, 17. Juni 1945</i>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>78–95</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=JY5lCwAAQBAJ&pg=PA78#v=onepage">Volltext</a> in der Google-Buchsuche).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abookitem&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hermann+G%C3%B6ring&rft.atitle=Kap.+1.3%3A+Sowjetisches+Verh%C3%B6rprotokoll+des+Reichsmarschall+Hermann+G%C3%B6ring%2C+Kurort+Mondorf%2C+Luxemburg%2C+17.+Juni+1945&rft.btitle=Verh%C3%B6rt.+Die+Befragungen+deutscher+Generale+und+Offiziere+durch+die+sowjetischen+Geheimdienste+1945-1952&rft.date=2015&rft.genre=bookitem&rft.isbn=9783110416046&rft.pages=78-95&rft.place=Berlin%2FBoston&rft.pub=De+Gruyter&rft.series=Ver%C3%B6ffentlichungen+des+Deutschen+Historischen+Instituts+Moskau" style="display:none"> </span></li></ul>
<p><b>Kurzdarstellungen</b>
</p>
<ul><li><a href="Gerhard_Stoltenberg" title="Gerhard Stoltenberg">Gerhard Stoltenberg</a>: <cite style="font-style:italic">Göring, Hermann Wilhelm</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Neue_Deutsche_Biographie" title="Neue Deutsche Biographie">Neue Deutsche Biographie</a></cite>. (NDB). <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>6</span>. Duncker & Humblot, Berlin 1964, ISBN 3-428-00187-7, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>525–527</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/gnd118540157.html#ndbcontent">deutsche-biographie.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hermann+G%C3%B6ring&rft.atitle=G%C3%B6ring%2C+Hermann+Wilhelm&rft.au=Gerhard+Stoltenberg&rft.btitle=Neue+Deutsche+Biographie&rft.date=1964&rft.genre=book&rft.isbn=3428001877&rft.pages=525-527&rft.place=Berlin&rft.pub=Duncker+%26+Humblot&rft.volume=6" style="display:none"> </span></li>
<li><a href="Joachim_Fest" title="Joachim Fest">Joachim C. Fest</a>: <i>Hermann Göring. Der zweite Mann.</i> In: Derselbe: <i>Das Gesicht des Dritten Reiches. Profile einer totalitären Herrschaft.</i> 11. Auflage. Piper, München/Zürich 1993, ISBN 3-492-11842-9, S. 103–119.</li>
<li>Alfred Kube: <i>Hermann Göring – Zweiter Mann im ‘Dritten Reich’.</i> In: <a href="Ronald_Smelser" title="Ronald Smelser">Ronald Smelser</a>, <a href="Enrico_Syring" title="Enrico Syring">Enrico Syring</a>, <a href="Rainer_Zitelmann" title="Rainer Zitelmann">Rainer Zitelmann</a>: <i>Die braune Elite.</i> Band 1: <i>22 biographische Skizzen.</i> 4., aktualisierte Auflage. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1999, ISBN 3-534-14460-0, S. 69–83.</li></ul>
<p><b>Biographien</b>
</p>
<ul><li><a href="Heinrich_Fraenkel" title="Heinrich Fraenkel">Heinrich Fraenkel</a>, Roger Manvell: <i>Hermann Göring.</i> Übersetzt von Hedwig Jolenberg, bearbeitet von Wolfgang Tschechne. Verlag für Literatur und Zeitgeschehen, Hannover 1964 <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/451329309">451329309</a></span>; NA: Pawlak, Herrsching 1981, <span class="-print" style="white-space:nowrap"><a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">DNB</a> <a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/810894998">810894998</a></span>.</li>
<li><a href="Stefan_Martens" title="Stefan Martens">Stefan Martens</a>: <i>Hermann Göring. „Erster Paladin des Führers“ und „Zweiter Mann im Reich“.</i> Schöningh, Paderborn 1985, ISBN 3-506-77474-3.</li>
<li><a href="Richard_Overy" title="Richard Overy">Richard Overy</a>: <i>Hermann Göring. Machtgier und Eitelkeit.</i> Heyne, München 1986, ISBN 3-453-55138-9.</li>
<li>Alfred Kube: <i>Pour le mérite und Hakenkreuz. Hermann Göring im Dritten Reich.</i> 2. Auflage. Oldenbourg, München 1987, ISBN 3-486-53122-0.</li>
<li><a href="Guido_Knopp" title="Guido Knopp">Guido Knopp</a>: <i>Göring. Eine Karriere.</i> Goldmann, München 2007, ISBN 978-3-442-15470-8.</li>
<li><a href="Harald_Sandner" title="Harald Sandner">Harald Sandner</a>: <i>Wenigstens 12 Jahre anständig gelebt. Neue Einblicke in Hermann Görings Biografie.</i> Shaker Media, Düren 2023, ISBN 978-3-95631-980-8<sup id="cite_ref-142" class="reference"><a href="#cite_note-142"><span class="cite-bracket">[</span>142<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>Bettina Göring: <i>Der gute Onkel. Mein verdammtes deutsches Erbe</i>. Droemer, München 2024, ISBN 978-3-426-27658-7.</li>
<li>Andreas Molitor: <i>Hermann Göring. Macht und Exzess. Eine Biografie</i> C. H. Beck, München 2025, ISBN 978-3-406-83640-4.</li></ul>
<p><br>
<b>Einzelaspekte</b>
</p>
<ul><li>Ilse von zur Mühlen: <i>Die Kunstsammlung Hermann Görings.</i> Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München 2004, ISBN 3-8321-7498-2.</li>
<li>Hanns Christian Löhr: <i>Der Eiserne Sammler. Die Kollektion Hermann Göring. Kunst und Korruption im »Dritten Reich«.</i> Gebrüder Mann, Berlin 2009, ISBN 978-3-7861-2601-0.</li>
<li>Nancy H. Yeide: <i>Beyond the Dreams of Avarice: The Hermann Goering Collection.</i> Laurel Publishing, Dallas 2009, ISBN 0-9774349-1-5.</li>
<li><a href="Andreas_Gautschi" title="Andreas Gautschi">Andreas Gautschi</a>: <i>Der Reichsjägermeister. Fakten und Legenden um Hermann Göring.</i> 5. Auflage. Neumann-Neudamm, Melsungen 2010, ISBN 978-3-7888-1038-2.</li>
<li><a href="Uwe_Neum%C3%A4rker" title="Uwe Neumärker">Uwe Neumärker</a>, Volker Knopf: <i>Görings Revier. Jagd und Politik in der Rominter Heide.</i> 3. Auflage. Links, Berlin 2012, ISBN 978-3-86153-705-2.</li>
<li>Andrea Hollmann, <a href="Roland_M%C3%A4rz" title="Roland März">Roland März</a>: <i>Hermann Göring und sein Agent Josef Angerer: Annexion und Verkauf „Entarteter Kunst“ aus deutschem Museumsbesitz 1938.</i> Fink, Paderborn 2014, ISBN 978-3-7705-5173-6.</li>
<li>Volker Knopf, Stefan Martens: <i>Görings Reich. Selbstinszenierungen in Carinhall.</i> 7. Auflage. Links, Berlin 2015, ISBN 978-3-86153-392-4.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Hermann_G%C3%B6ring?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Hermann Göring</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size skin-invert-image" typeof="mw:File"><span title="Wikiquote"></span></span></div><b><a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Hermann_G%C3%B6ring" class="extiw external" title="q:Hermann Göring">Wikiquote: Hermann Göring</a></b> – Zitate </div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=118540157">Literatur von und über Hermann Göring</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://purl.org/pressemappe20/folder/pe/006239">Zeitungsartikel über Hermann Göring</a> in den <a href="Pressearchiv_20._Jahrhundert" title="Pressearchiv 20. Jahrhundert">Historischen Pressearchiven</a> der <a href="ZBW_%E2%80%93_Leibniz-Informationszentrum_Wirtschaft" title="ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft">ZBW</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/671a6183-34d5-49d1-b451-2f85002ec204/">Nachlass Bundesarchiv N 1542</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<div class="mw-references-wrap mw-references-columns"><ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Gustave Gilbert. Hermann Goering, Amiable Psychopath, in: The Journal of Abnormal an Social Psychology, Heft 2, Jahrgang 43, S. 211ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Ingeborg Armbrüster: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.stadtarchiv.de/stadtgeschichte/rosenheim-im-wandel-der-zeit/detailseite/timeline/detail/das-marienbad/"><i>Das Marienbad um 1900.</i></a> In: <i>Stadtarchiv Rosenheim.</i> Stadt Rosenheim, abgerufen am 3. Oktober 2024.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Edwin Palmer Hoyt: <i>Goering’s War.</i> Hale, London 1990, ISBN 0-7090-3928-X, S. 13 (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Freiheit und Glaube. Die Geschichte der Evangelischen im Rosenheimer Land. Ausstellung des Dekanats Rosenheim und der Stadt Rosenheim.</i> In: Michael Grabow (Hrsg.): <i>Freiheit und Glaube. Die Geschichte der Evangelischen im Rosenheimer Land. Dokumentation.</i> Evangelisch-Lutherisches Dekanat Rosenheim, Rosenheim 2008, S. 151–185, hier S. 164.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Heinz-Dietmar Schimanko: <i>Der Fall Reinthaller. Das Strafverfahren gegen Anton Reinthaller vor dem Volksgericht.</i> Böhlau, Wien/Köln/Weimar 2019, ISBN 978-3-205-23187-5, S. 151 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Ilse Müller, <a href="G%C3%BCnther_Schweizer" title="Günther Schweizer">Günther Schweizer</a>, Peter Werth: <i>Die Familie Remy. Kannenbäcker und Unternehmer. Eine genealogische Bestandsaufnahme.</i> Legat, Tübingen 2009, ISBN 978-3-932942-36-5, S. 275.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Volker Knopf, Stefan Martens: <i>Görings Reich.</i> Berlin 1999, S. 167.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Guido Knopp: <i>Göring – eine Karriere.</i> Gütersloh 2006, S. 15 ff.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Gerald Hirtner: <i>Zwischen Tradition und Fortschritt. Der Lungau 1900–1945.</i> In: Christian Blinzer (Hrsg.): <i>Unentwegt bewegt. Margit Gräfin Szápáry (1871–1943).</i> Pfeifenberger, Tamsweg 2007, ISBN 978-3-901496-12-7, S. 21.</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Arno_Gruen" title="Arno Gruen">Arno Gruen</a>: <i>Der Fremde in uns.</i> dtv, München 2002, S. 164.</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Bernd_Noack" title="Bernd Noack">Bernd Noack</a>: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.nordbayern.de/region/fuerth/pressecamp-im-schloss-1.335373?rssPage=U3RlaW4="><i>Pressecamp im Schloss. Eindrücke aus Fürth zur Zeit der Nürnberger Prozesse.</i></a> In: <i>nordbayern.de.</i> <a href="F%C3%BCrther_Nachrichten" class="mw-redirect" title="Fürther Nachrichten">Fürther Nachrichten</a>, 30. November 2010, abgerufen am 6. Juni 2021.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Greif: <i>Frankens braune Wallfahrt. Der Hesselberg im Dritten Reich.</i> Historischer Verein für Mittelfranken, Ansbach 2007, ISBN 978-3-87707-698-9, S. 194.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Arno Gruen: <i>Der Fremde in uns.</i> dtv, München 2002, S. 168.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Peter_M._Quadflieg" title="Peter M. Quadflieg">Peter M. Quadflieg</a>: <i>Gerhard Graf von Schwerin (1899–1980). Wehrmachtgeneral, Kanzlerberater, Lobbyist.</i> Schöningh, Paderborn 2016, ISBN 978-3-506-78229-8, S. 28.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Volker Knopf, Stefan Martens: <i>Görings Reich. Selbstinszenierungen in Carinhall.</i> Links Verlag, Berlin, 1999, ISBN 3-86153-176-3, S. 13.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">Guido Knopp: <cite style="font-style:italic">Göring. Eine Karriere</cite>. C. Bertelsmann, München 2006, ISBN 3-570-00891-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>20<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>f</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hermann+G%C3%B6ring&rft.au=Guido+Knopp&rft.btitle=G%C3%B6ring.+Eine+Karriere&rft.date=2006&rft.genre=book&rft.isbn=3570008916&rft.pages=20+f.&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=C.+Bertelsmann" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Guido Knopp: <cite style="font-style:italic">Göring. Eine Karriere</cite>. C. Bertelsmann, München 2006, ISBN 3-570-00891-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>24<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>f</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hermann+G%C3%B6ring&rft.au=Guido+Knopp&rft.btitle=G%C3%B6ring.+Eine+Karriere&rft.date=2006&rft.genre=book&rft.isbn=3570008916&rft.pages=24+f.&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=C.+Bertelsmann" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-18"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-18">↑</a></span> <span class="reference-text">Guido Knopp: <cite style="font-style:italic">Göring. Eine Karriere</cite>. C. Bertelsmann, München 2006, ISBN 3-570-00891-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>26</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hermann+G%C3%B6ring&rft.au=Guido+Knopp&rft.btitle=G%C3%B6ring.+Eine+Karriere&rft.date=2006&rft.genre=book&rft.isbn=3570008916&rft.pages=26&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=C.+Bertelsmann" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Björn Fontander: <i>Carin Göring skriver hem.</i> Carlsson, Stockholm 1990, ISBN 978-91-7798-323-1, S. 14 (schwedisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Henrik Fock: <i>Släkten Fock. Personer och händelser under 450 år.</i> 3. Auflage. Books on Demand, Norderstedt 2013, ISBN 978-91-7463-052-7, S. 151 (schwedisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text">Guido Knopp: <cite style="font-style:italic">Göring. Eine Karriere</cite>. C. Bertelsmann, München 2006, ISBN 3-570-00891-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>26<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>f</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hermann+G%C3%B6ring&rft.au=Guido+Knopp&rft.btitle=G%C3%B6ring.+Eine+Karriere&rft.date=2006&rft.genre=book&rft.isbn=3570008916&rft.pages=26+f.&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=C.+Bertelsmann" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-22"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-22">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Anna_Maria_Sigmund" title="Anna Maria Sigmund">Anna Maria Sigmund</a>: <i>Die Frauen der Nazis.</i> Ueberreuter, Wien 1998, ISBN 3-8000-3699-1, S. 30.</span>
</li>
<li id="cite_note-23"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-23">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://epub.ub.uni-muenchen.de/9693/1/pvz_lmu_1922_23_wise.pdf#page=50&search=goering"><i>Universität München. Studentenverzeichnis. Winter 1922/23</i>.</a> In: <i>epub.ub.uni-muenchen.de.</i> S. 50, abgerufen am 20. Dezember 2018 (PDF; 25,9 MB).</span>
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<li id="cite_note-24"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-24">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Matthias_Berg_(Historiker)" title="Matthias Berg (Historiker)">Matthias Berg</a>: <i>Karl Alexander von Müller. Historiker für den Nationalsozialismus.</i> Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2014, ISBN 978-3-525-36013-2, S. 92.</span>
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<li id="cite_note-30"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-30">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Paul_Hoser" title="Paul Hoser">Paul Hoser</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Sturmabteilung_(SA),_1921-1923/1925-1945#Neuorganisation_unter_Hermann_G%C3%B6ring_1923">Sturmabteilung (SA), 1921–1923/1925–1945.</a></i> In: <i><a href="Historisches_Lexikon_Bayerns" title="Historisches Lexikon Bayerns">historisches-lexikon-bayerns.de</a>.</i> 14. November 2007, abgerufen am 23. Mai 2019.</span>
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<li id="cite_note-32"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-32">↑</a></span> <span class="reference-text">Raymond F. Toliver, <a href="Trevor_J._Constable" title="Trevor J. Constable">Trevor J. Constable</a>: <i>Fighter General. The Life of Adolf Galland. The Official Biography.</i> Schiffer, Atglen 1999, ISBN 0-7643-0678-2, S. 51 (englisch).</span>
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<li id="cite_note-34"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-34">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Ben_Barkow" title="Ben Barkow">Ben Barkow</a>, <a href="Raphael_Gross" title="Raphael Gross">Raphael Gross</a>, Michael Lenarz (Hrsg.): <i>Novemberpogrom 1938. Die Augenzeugenberichte der Wiener Library, London.</i> Frankfurt 2008, S. 482. ISBN 978-3-633-54233-8.</span>
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<li id="cite_note-35"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-35">↑</a></span> <span class="reference-text">Guido Knopp: <cite style="font-style:italic">Göring. Eine Karriere</cite>. C. Bertelsmann, München 2006, ISBN 3-570-00891-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>37<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>f</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hermann+G%C3%B6ring&rft.au=Guido+Knopp&rft.btitle=G%C3%B6ring.+Eine+Karriere&rft.date=2006&rft.genre=book&rft.isbn=3570008916&rft.pages=37+f.&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=C.+Bertelsmann" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Fontander-36"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Fontander_36-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Björn Fontander: <cite style="font-style:italic">Göring och Sverige</cite>. SAGA Egmont, 2021, ISBN 87-26-78496-3, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>292</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.google.de/books/edition/G%C3%B6ring_och_Sverige/hr8qEAAAQBAJ?hl=de&gbpv=0">google.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hermann+G%C3%B6ring&rft.au=Bj%C3%B6rn+Fontander&rft.btitle=G%C3%B6ring+och+Sverige&rft.date=2021&rft.genre=book&rft.isbn=8726784963&rft.pages=292&rft.pub=SAGA+Egmont" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-Stuart-37"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-Stuart_37-0">↑</a></span> <span class="reference-text">Martin Stuart: <cite style="font-style:italic">Fråga om Stockholm - Känt och okänt om huvudstaden</cite>. Bokförlaget DN, Stockholm 2004, ISBN 91-7588-510-7, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>24</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hermann+G%C3%B6ring&rft.au=Martin+Stuart&rft.btitle=Fr%C3%A5ga+om+Stockholm+-+K%C3%A4nt+och+ok%C3%A4nt+om+huvudstaden&rft.date=2004&rft.genre=book&rft.isbn=9175885107&rft.pages=24&rft.place=Stockholm&rft.pub=Bokf%C3%B6rlaget+DN" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-38"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-38">↑</a></span> <span class="reference-text">Guido Knopp: <cite style="font-style:italic">Göring. Eine Karriere</cite>. C. Bertelsmann, München 2006, ISBN 3-570-00891-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>39<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>f</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hermann+G%C3%B6ring&rft.au=Guido+Knopp&rft.btitle=G%C3%B6ring.+Eine+Karriere&rft.date=2006&rft.genre=book&rft.isbn=3570008916&rft.pages=39+f.&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=C.+Bertelsmann" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-39"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-39">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Douglas_M._Kelley" title="Douglas M. Kelley">Douglas McGlashan Kelley</a>: <i>22 Cells in Nuremberg.</i> MacFadden, New York 1961, S. 48 (englisch).</span>
</li>
<li id="cite_note-40"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-40">↑</a></span> <span class="reference-text">Alfred Kube: <i>Hermann Göring – Zweiter Mann im ‘Dritten Reich’.</i> In: <a href="Ronald_Smelser" title="Ronald Smelser">Ronald Smelser</a>, <a href="Enrico_Syring" title="Enrico Syring">Enrico Syring</a>, <a href="Rainer_Zitelmann" title="Rainer Zitelmann">Rainer Zitelmann</a> (Hrsg.): <i>Die braune Elite.</i> Band 1: <i>22 biographische Skizzen.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1989, S. 69–83, hier S. 72.</span>
</li>
<li id="cite_note-41"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-41">↑</a></span> <span class="reference-text">Günter Brakelman: <i>Zwischen Mitschuld und Widerstand. Fritz Thyssen und der Nationalsozialismus.</i> Essen 2010, ISBN 978-3-8375-0344-9, S. 31.</span>
</li>
<li id="cite_note-42"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-42">↑</a></span> <span class="reference-text">Guido Knopp: <cite style="font-style:italic">Göring. Eine Karriere</cite>. C. Bertelsmann, München 2006, ISBN 3-570-00891-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>49</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hermann+G%C3%B6ring&rft.au=Guido+Knopp&rft.btitle=G%C3%B6ring.+Eine+Karriere&rft.date=2006&rft.genre=book&rft.isbn=3570008916&rft.pages=49&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=C.+Bertelsmann" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-43"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-43">↑</a></span> <span class="reference-text">Guido Knopp: <cite style="font-style:italic">Göring. Eine Karriere</cite>. C. Bertelsmann, München 2006, ISBN 3-570-00891-6, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em"> </span>70</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hermann+G%C3%B6ring&rft.au=Guido+Knopp&rft.btitle=G%C3%B6ring.+Eine+Karriere&rft.date=2006&rft.genre=book&rft.isbn=3570008916&rft.pages=70&rft.place=M%C3%BCnchen&rft.pub=C.+Bertelsmann" style="display:none"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-44"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-44">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_w6_bsb00000138_00033.html">Sitzungsprotokoll des Reichstags vom 30. August 1932</a></span>
</li>
<li id="cite_note-45"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-45">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.swr.de/swr2/wissen/archivradio/clara-zetkin-traeumt-von-sowjetdeutschland-1932-reichstag-vor-hitler-100.html"><i>Audiomitschnitt der ersten Sitzung des Deutschen Reichstags vom 30. August 1932.</i></a> <a href="SWR2" class="mw-redirect" title="SWR2">SWR2</a> Archivradio, 3. Januar 2018,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 23. Juli 2022</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AHermann+G%C3%B6ring&rft.title=Audiomitschnitt+der+ersten+Sitzung+des+Deutschen+Reichstags+vom+30.+August+1932&rft.description=Audiomitschnitt+der+ersten+Sitzung+des+Deutschen+Reichstags+vom+30.+August+1932&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.swr.de%2Fswr2%2Fwissen%2Farchivradio%2Fclara-zetkin-traeumt-von-sowjetdeutschland-1932-reichstag-vor-hitler-100.html&rft.publisher=%5B%5BSWR2%5D%5D+Archivradio&rft.date=2018-01-03"> </span> Die Reichstagspräsidentenwahl beginnt ab Minute 44:20.</span>
</li>
<li id="cite_note-46"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-46">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.jura.uni-wuerzburg.de/fileadmin/0216-muenkler/Verfassungstexte/Die_Weimarer_Reichsverfassung_2017ge.pdf"><i>Die Verfassung des Deutschen Reichs („Weimarer Reichsverfassung“) vom 11. August 1919 (Reichsgesetzblatt 1919, S. 1383).</i></a> In: <i>jura.uni-wuerzburg.de.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 22. Mai 2025</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AHermann+G%C3%B6ring&rft.title=Die+Verfassung+des+Deutschen+Reichs+%28%E2%80%9EWeimarer+Reichsverfassung%E2%80%9C%29+vom+11.+August+1919+%28Reichsgesetzblatt+1919%2C+S.+1383%29&rft.description=Die+Verfassung+des+Deutschen+Reichs+%28%E2%80%9EWeimarer+Reichsverfassung%E2%80%9C%29+vom+11.+August+1919+%28Reichsgesetzblatt+1919%2C+S.+1383%29&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.jura.uni-wuerzburg.de%2Ffileadmin%2F0216-muenkler%2FVerfassungstexte%2FDie_Weimarer_Reichsverfassung_2017ge.pdf"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-47"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-47">↑</a></span> <span class="reference-text">Zum Gang der Ereignisse vgl. <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.reichstagsprotokolle.de/Blatt2_w6_bsb00000138_00045.html">Sitzungsprotokoll des Reichstags vom 12. September 1932</a>; dazu zum Beispiel Heinrich August Winkler: <i><a href="Der_lange_Weg_nach_Westen" title="Der lange Weg nach Westen">Der lange Weg nach Westen</a>. Deutsche Geschichte 1806–1933.</i> Bonn 2002, S. 511–522.</span>
</li>
<li id="cite_note-48"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-48">↑</a></span> <span class="reference-text">Christoph Gusy: <i>Die Weimarer Reichsverfassung.</i> Tübingen 1997, S. 133.</span>
</li>
<li id="cite_note-49"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-49">↑</a></span> <span class="reference-text"> Verordnung des Reichspräsidenten vom 2. Februar 1933 </span>
</li>
<li id="cite_note-50"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-50">↑</a></span> <span class="reference-text">Alfred Kube: <i>Pour le mérite und Hakenkreuz.</i> München 1987, S. 32.</span>
</li>
<li id="cite_note-51"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-51">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wolfgang_Michalka" title="Wolfgang Michalka">Wolfgang Michalka</a> (Hrsg.): <i>Das Dritte Reich. Dokumente zur Innen- und Außenpolitik.</i> Bd. 1: <i>»Volksgemeinschaft« und Großmachtpolitik 1933–1939.</i> dtv, München 1985, ISBN 3-423-02925-0, ab S. 24.</span>
</li>
<li id="cite_note-52"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-52">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Henning_K%C3%B6hler_(Historiker)" title="Henning Köhler (Historiker)">Henning Köhler</a>: <i>Deutschland auf dem Weg zu sich selbst. Eine Jahrhundertgeschichte</i>. Hohenheim-Verlag, Stuttgart 2002, S. 285.</span>
</li>
<li id="cite_note-53"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-53">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Peter_Longerich" title="Peter Longerich">Peter Longerich</a>: <i>Heinrich Himmler.</i> Biographie, Siedler, München 2008, ISBN 978-3-88680-859-5, S. 172 und 178.</span>
</li>
<li id="cite_note-54"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-54">↑</a></span> <span class="reference-text">Jahrbuch der Akademie für Deutsches Recht, 1. Jahrgang 1933/34. Hrsg. von Hans Frank. (München, Berlin, Leipzig: Schweitzer Verlag), S. 253.</span>
</li>
<li id="cite_note-55"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-55">↑</a></span> <span class="reference-text">Dennis Egginger-Gonzalez: <i>Der Rote Stoßtrupp. Eine frühe linkssozialistische Widerstandsgruppe gegen den Nationalsozialismus</i>. Lukas, Berlin 2018, ISBN 978-3-86732-274-4, S. 94 f., 153, 169, 331; mit Faksimiles der illegalen Zeitungsberichte zu Göring.</span>
</li>
<li id="cite_note-56"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-56">↑</a></span> <span class="reference-text"> zu diesem Stab gehörten <a href="Heinrich_Himmler" title="Heinrich Himmler">Heinrich Himmler</a>, <a href="Erhard_Milch" title="Erhard Milch">Erhard Milch</a>, sein persönlicher Staatssekretär<a href="Paul_K%C3%B6rner" class="mw-disambig" title="Paul Körner">Paul Körner</a> und <a href="Walter_von_Reichenau" title="Walter von Reichenau">Walter von Reichenau</a>, in: Andreas Molitor: Hermann Göring: Macht und Exzess. Eine Biografie Verlag C. H. Beck, München 2025, ISBN 978-3-406-83640-4, S. 132 </span>
</li>
<li id="cite_note-57"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-57">↑</a></span> <span class="reference-text">Alfred Kube: <i>Hermann Göring – Zweiter Mann im ‘Dritten Reich’.</i> In: Ronald Smelser, Enrico Syring, Rainer Zitelmann (Hrsg.): <i>Die braune Elite.</i> Band 1: <i>22 biographische Skizzen.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1989, S. 69–83, hier S. 73.</span>
</li>
<li id="cite_note-58"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-58">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wolf_Gruner" title="Wolf Gruner">Wolf Gruner</a> (Bearb.): <i>Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945.</i> Bd. 1: <i>Deutsches Reich 1933–1937.</i> Oldenbourg, München 2008, ISBN 978-3-486-58480-6, S. 492.</span>
</li>
<li id="cite_note-59"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-59">↑</a></span> <span class="reference-text">Alfred Kube: <i>Hermann Göring – Zweiter Mann im ‘Dritten Reich’.</i> In: Ronald Smelser, Enrico Syring, Rainer Zitelmann (Hrsg.): <i>Die braune Elite.</i> Band 1: <i>22 biographische Skizzen.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1989, S. 69–83, hier S. 73.</span>
</li>
<li id="cite_note-60"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-60">↑</a></span> <span class="reference-text">Rudolf Absolon: <i>Die Wehrmacht im Dritten Reich.</i> Bd. 1: <i>30. Januar 1933 bis 2. August 1934.</i> Boldt, Boppard 1969, S. 64.</span>
</li>
<li id="cite_note-Klueting_83f-61"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Klueting_83f_61-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Klueting_83f_61-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Klueting_83f_61-2">c</a></sup></span> <span class="reference-text">Edeltraud Klueting: <i>Die gesetzlichen Regelungen der nationalsozialistischen Reichsregierung für den Tierschutz, den Naturschutz und den Umweltschutz.</i> In: Joachim Radkau, Frank Uekötter (Hrsg.): <i>Naturschutz und Nationalsozialismus.</i> Campus, Frankfurt am Main/New York 2003, ISBN 978-3-593-37354-6, S. 83 f.</span>
</li>
<li id="cite_note-62"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-62">↑</a></span> <span class="reference-text">Zit. nach Winfried C. J. Eberstein: <i>Das Tierschutzrecht in Deutschland bis zum Erlaß des Reichs-Tierschutzgesetzes vom 24. November 1933. Unter Berücksichtigung der Entwicklung in England.</i> Lang, Frankfurt am Main 1999, S. 210.</span>
</li>
<li id="cite_note-63"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-63">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kla1933/0569/image">„Eine Kulturtat“</a>, Karikatur von <a href="Arthur_Johnson_(Karikaturist)" title="Arthur Johnson (Karikaturist)">Arthur Johnson</a> im <i>Kladderadatsch</i>.</span>
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<li id="cite_note-64"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-64">↑</a></span> <span class="reference-text">Daniel Jütte: <i>Tierschutz und Nationalsozialismus. Die Entstehung und die Auswirkungen des nationalsozialistischen Reichstierschutzgesetzes von 1933</i>. In: <i>Berichte des Institutes für Didaktik der Biologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster</i>, Suppl. 2, S. 167–184, hier S. 174 f. (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/1139910299/34">PDF</a>; 380 KB).</span>
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<li id="cite_note-nadel-65"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-nadel_65-0">↑</a></span> <span class="reference-text">unter anderem auf einem Titelbild des „<a href="Time" title="Time">Time</a>“-Magazins vom 1. April 1940; siehe <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spiegel.de/panorama/hitlers-ring-us-auktionshaus-versteigert-bizarren-nazi-schmuck-a-920469.html">spiegel.de vom 4. September 1940</a>.</span>
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<li id="cite_note-66"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-66">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wolfgang_Brenner" title="Wolfgang Brenner">Wolfgang Brenner</a>: <cite style="font-style:italic">Die ersten hundert Tage. Reportagen vom deutsch-deutschen Neuanfang 1949</cite>. E-Book. Herder, Freiburg im Breisgau 2018, ISBN 978-3-451-80893-7 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=hqpaDwAAQBAJ&pg=PT42&q=G%C3%B6ring">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Hermann+G%C3%B6ring&rft.au=Wolfgang+Brenner&rft.btitle=Die+ersten+hundert+Tage.+Reportagen+vom+deutsch-deutschen+Neuanfang+1949&rft.date=2018&rft.genre=book&rft.isbn=9783451808937&rft.place=Freiburg+im+Breisgau&rft.pub=Herder" style="display:none"> </span></span>
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<li id="cite_note-67"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-67">↑</a></span> <span class="reference-text">Peter Koblank: <i>Wenn das Elser-Attentat Erfolg gehabt hätte.</i> Teil 2: <i>Der designierte Nachfolger des „Führers“ / Ohne Hitler Frieden und kein Holocaust?</i> (2009), <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.mythoselser.de/elser-folgen2.htm">online</a> auf mythoselser.de.</span>
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<li id="cite_note-Kube_71ff-68"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Kube_71ff_68-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Kube_71ff_68-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Alfred Kube: <i>Pour le mérite und Hakenkreuz: Hermann Göring im Dritten Reich.</i> München 1987, S. 71 ff. Zitiert nach <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.mythoselser.de/elser-folgen2.htm">Peter Koblank (2009)</a>.</span>
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<li id="cite_note-69"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-69">↑</a></span> <span class="reference-text">Alfred Kube: <i>Pour le mérite und Hakenkreuz: Hermann Göring im Dritten Reich.</i> München 1987, S. 202, Fußnote 4.</span>
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<li id="cite_note-70"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-70">↑</a></span> <span class="reference-text">Adolf Hitler: Rede vor dem Reichstag am 1. September 1939, <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.georg-elser-arbeitskreis.de/texts/hitler-1939-09-01.htm#nachfolger">Passage zur Nachfolgeregelung</a>, dokumentiert auf mythoselser.de.</span>
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<li id="cite_note-74"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-74">↑</a></span> <span class="reference-text">Martin Moll (Hrsg.): <i>„Führer-Erlasse“ 1939–1945</i>. Franz Steiner Verlag, Stuttgart 1997, ISBN 3-515-06873-2, S. 180 f., Dokument Nr. 95, 29. Juni 1941 (Erlass über die Nachfolge des Führers).</span>
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<li id="cite_note-77"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-77">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Virtuelle-Ausstellungen/Der-Angriff-Auf-Guernica/der-angriff-auf-guernica.html"><i>Der Angriff auf Guernica – Hintergrundinformationen</i></a> bundesarchiv.de.</span>
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<li id="cite_note-88"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-88">↑</a></span> <span class="reference-text">Alfred Kube: <i>Hermann Göring – Zweiter Mann im ‘Dritten Reich’.</i> In: Ronald Smelser, Enrico Syring, Rainer Zitelmann (Hrsg.): <i>Die braune Elite.</i> Band 1: <i>22 biographische Skizzen.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1989, S. 69–83, hier S. 78.</span>
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<li id="cite_note-89"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-89">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Raul_Hilberg" title="Raul Hilberg">Raul Hilberg</a>: <i>Die Vernichtung der europäischen Juden,</i> Band 1. Fischer Taschenbuch, 1990, ISBN 3-596-24417-X, S. 130; <a href="Alan_E._Steinweis" title="Alan E. Steinweis">Alan E. Steinweis</a>: <i>Kristallnacht 1938</i>. Harvard University Press, Cambridge 2009, S. 104–107.</span>
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<li id="cite_note-90"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-90">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}
/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20160121032155/http://doewweb01.doew.at/thema/thema_alt/wuv/pogrom_1/kurz.html">Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes: <i>Novemberpogrom 1938 (Teil 1).</i> Stand: 7. Januar 2007</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 21. Januar 2016 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>).</span>
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<li id="cite_note-91"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-91">↑</a></span> <span class="reference-text"> Andreas Molitor: Hermann Göring. Macht und Exzess. Eine Biografie C. H. Beck, München 2025, ISBN 978-3-406-83640-4, S. 224 f. </span>
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<li id="cite_note-92"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-92">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20070929124339/http://www.topographie.de/imt/popup/ton/ton07.html">Topographie des Terrors: <i>Internationales Militär Tribunal – Vernehmung Hermann Görings durch Robert H. Jackson.</i> Stand: 7. Januar 2007</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 29. September 2007 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>).</span>
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<li id="cite_note-93"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-93">↑</a></span> <span class="reference-text"><i>Les Archives Secrètes du Comte Ciano 1936–1942.</i> Paris 1948, S. 478; zit. nach: <a href="G%C3%B6tz_Aly" title="Götz Aly">Götz Aly</a>, Susanne Heim: <i>Vordenker der Vernichtung. Auschwitz und die deutschen Pläne für eine neue europäische Ordnung.</i> Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1993, S. 365.</span>
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<li id="cite_note-94"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-94">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Wigbert_Benz" title="Wigbert Benz">Wigbert Benz</a>: <i>Der Hungerplan im „Unternehmen Barbarossa“ 1941</i>. Berlin 2011, S. 63.</span>
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<li id="cite_note-95"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-95">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Hans-Heinrich_Nolte" title="Hans-Heinrich Nolte">Hans-Heinrich Nolte</a>: <i>Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts</i>. Böhlau Verlag, Wien 2009, S. 314.</span>
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<li id="cite_note-97"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-97">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Timothy_Snyder" title="Timothy Snyder">Timothy Snyder</a>: <i>Bloodlands. Europa zwischen Hitler und Stalin</i>. C.H. Beck, München 2011, S. 196.</span>
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<li id="cite_note-98"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-98">↑</a></span> <span class="reference-text">Ansgar Diller, <a href="Wolfgang_M%C3%BChl-Benninghaus" title="Wolfgang Mühl-Benninghaus">Wolfgang Mühl-Benninghaus</a> (Hrsg.): <i>Berichterstattung über den Nürnberger Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher 1945/46. Edition und Dokumentation ausgewählter Rundfunkquellen.</i> Verlag für Berlin-Brandenburg, Potsdam 1998, ISBN 3-930850-38-9, S. 36.</span>
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<li id="cite_note-99"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-99">↑</a></span> <span class="reference-text">Hanns Christian Löhr: <i>Der eiserne Sammler. Die Kollektion Hermann Göring. Kunst und Korruption im »Dritten Reich«.</i> Gbr. Mann Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-7861-2601-0. Das Buch listet im Anhang etwa 150 Bilder, Teppiche und Statuen auf, die seit 1945 als verloren gelten.</span>
</li>
<li id="cite_note-Haase-100"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-Haase_100-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-Haase_100-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text">Günther Haase: <i>Die Kunstsammlung des Reichsmarschalls Hermann Göring.</i> Quintessenz Verlag, Berlin 2000, ISBN 978-3-86124-520-9.</span>
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<li id="cite_note-101"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-101">↑</a></span> <span class="reference-text">Malte König: <i>Kooperation als Machtkampf. Das faschistische Achsenbündnis Berlin-Rom im Krieg 1940/41</i>. Köln 2007, S. 259–266.</span>
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<li id="cite_note-102"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-102">↑</a></span> <span class="reference-text">Angelika Enderlein, Monika Flacke, Hanns Christian Löhr: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.dhm.de/datenbank/goering/dhm_goering.php?seite=18">Die Kunstsammlung Hermann Göring</a>, Deutsches Historisches Museum, abgerufen am 8. Juli 2015.</span>
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<li id="cite_note-103"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-103">↑</a></span> <span class="reference-text">Hanns Christian Löhr: <i>Kunst als Waffe. Der Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg.</i> Berlin 2018, ISBN 978-3-7861-2806-9, S. 47.</span>
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<li id="cite_note-104"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-104">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Gerd_R._Uebersch%C3%A4r" title="Gerd R. Ueberschär">Gerd R. Ueberschär</a>, <a href="Winfried_Vogel" title="Winfried Vogel">Winfried Vogel</a>: <i>Dienen und Verdienen. Hitlers Geschenke an seine Eliten.</i> Frankfurt a. M. 1999, ISBN 3-10-086002-0.</span>
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<li id="cite_note-105"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-105">↑</a></span> <span class="reference-text">Frank Möller: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.deutschlandfunk.de/kronenburg-verschwiegen-verdraengt-vergessen.1170.de.html?dram:article_id=293373">deutschlandfunk.de: <i>Verschwiegen. Verdrängt. Vergessen?</i></a> <a href="Deutschlandfunk" title="Deutschlandfunk">Deutschlandfunk</a>, 5. September 2014.</span>
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<li id="cite_note-106"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-106">↑</a></span> <span class="reference-text">Der Fälscher hieß <a href="Han_van_Meegeren" title="Han van Meegeren">Han van Meegeren</a>; er war der wohl berühmteste Kunstfälscher der Zeit und gestand 1945 in Haft die Fälschung. Verkäufer des Bildes war der Bankier und Kunsthändler <a href="Alois_Miedl" title="Alois Miedl">Alois Miedl</a>. Bailey, S. 255.</span>
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<li id="cite_note-107"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-107">↑</a></span> <span class="reference-text">Ilse von zur Mühlen: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://retour.hypotheses.org/995"><i>Die „Sammlung“ Hermann Görings als Herausforderung der Provenienzforschung</i></a> 8. April 2020.</span>
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<li id="cite_note-108"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-108">↑</a></span> <span class="reference-text">Ilse von zur Mühlen: <i>Die Kunstsammlung Hermann Görings.</i> Bayerische Staatsgemäldesammlungen, München 2004. ISBN 3-8321-7498-2.</span>
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<li id="cite_note-109"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-109">↑</a></span> <span class="reference-text">Hanns Christian Löhr: <i>Der Eiserne Sammler. Die Kollektion Hermann Göring. Kunst und Korruption im »Dritten Reich«.</i> Gebrüder Mann, Berlin 2009, ISBN 978-3-7861-2601-0.</span>
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<li id="cite_note-110"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-110">↑</a></span> <span class="reference-text">Nancy H. Yeide: <i>Beyond the Dreams of Avarice: The Hermann Goering Collection.</i> Laurel Publishing, Dallas 2009. ISBN 0-9774349-1-5.</span>
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<li id="cite_note-111"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-111">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/raubkunst-die-neunzehnhundert-bilder-des-hermann-goering-1920576.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2"><i>Die neunzehnhundert Bilder des Hermann Göring</i></a> <a href="FAZ" class="mw-redirect" title="FAZ">FAZ</a>, 23. März 2009.</span>
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<li id="cite_note-112"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-112">↑</a></span> <span class="reference-text">Ilse von zur Mühlen: <i>Kunstsammlung Hermann Göring – Zwei Publikationen über ihre Herkunft, ihren Umfang und Verbleib</i>. <a href="Arbeitsgemeinschaft_der_Kunst-_und_Museumsbibliotheken" title="Arbeitsgemeinschaft der Kunst- und Museumsbibliotheken">AKMB-news</a> 2010, S. 35–42 (Rezensionen der Monographien von Nancy H. Yeide und Hanns Christian Löhr).</span>
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<li id="cite_note-113"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-113">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.diplomatie.gouv.fr/de/neuigkeiten/article/ein-einzigartiger-einblick-in-die-raubkunst-archive-veroffentlichung-des-goring"><i>Präsentation des Buchs „Der Göring-Katalog“</i></a> <a href="Ministerium_f%C3%BCr_Europa_und_%C3%84u%C3%9Feres" title="Ministerium für Europa und Äußeres">Ministerium für Europa und Äußeres</a>, abgerufen am 28. März 2021.</span>
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<li id="cite_note-114"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-114">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Jean-Marc_Dreyfus" title="Jean-Marc Dreyfus">Jean-Marc Dreyfus</a>: <i>Le Catalogue Goering</i>. <a href="Groupe_Flammarion" class="mw-redirect" title="Groupe Flammarion">Flammarion-Verlag</a>, 2015.</span>
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</li>
<li id="cite_note-books-9SYnAAAAMAAJ-7-133"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-books-9SYnAAAAMAAJ-7_133-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Werner_Maser" title="Werner Maser">Werner Maser</a>: <i>Nürnberg. Tribunal der Sieger.</i> Droemer Knaur, 1979, ISBN 978-3-426-00582-8, S. 7 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://books.google.de/books?id=9SYnAAAAMAAJ">eingeschränkte Vorschau</a> in der Google-Buchsuche).</span>
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<div class="klappleiste-kopf"><a href="Reichstagspr%C3%A4sident_(Weimarer_Republik)" title="Reichstagspräsident (Weimarer Republik)">Präsidenten des Reichstags der Weimarer Republik</a></div>
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<p><a href="Paul_L%C3%B6be" title="Paul Löbe">Paul Löbe</a> (SPD) |
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</p>
</div>
</div></div>
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<div class="klappleiste-kopf">Reichswirtschaftsminister des Deutschen Reiches (1919–1945)</div>
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<p><a href="Rudolf_Wissell" title="Rudolf Wissell">Rudolf Wissell</a> |
<a href="Robert_Schmidt_(Politiker%2C_1864)" title="Robert Schmidt (Politiker, 1864)">Robert Schmidt</a> |
<a href="Ernst_Scholz_(Politiker%2C_1874)" title="Ernst Scholz (Politiker, 1874)">Ernst Scholz</a> |
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<a href="Joseph_Koeth" title="Joseph Koeth">Joseph Koeth</a> |
<a href="Eduard_Hamm" title="Eduard Hamm">Eduard Hamm</a> |
<a href="Albert_Neuhaus" title="Albert Neuhaus">Albert Neuhaus</a> |
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<a href="Hermann_Dietrich_(Politiker%2C_1879)" title="Hermann Dietrich (Politiker, 1879)">Hermann Dietrich</a> |
<a href="Ernst_Trendelenburg" title="Ernst Trendelenburg">Ernst Trendelenburg</a> |
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<a href="Ernst_Trendelenburg" title="Ernst Trendelenburg">Ernst Trendelenburg</a> |
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<a href="Alfred_Hugenberg" title="Alfred Hugenberg">Alfred Hugenberg</a> |
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<a href="Walther_Funk" title="Walther Funk">Walther Funk</a> |
<a href="Albert_Speer" title="Albert Speer">Albert Speer</a>
</p>
</div></div>
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<div class="klappleiste-kopf">Kabinett Hitler – 30. Januar 1933 bis 30. April 1945</div>
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<p><a href="Adolf_Hitler" title="Adolf Hitler">Adolf Hitler</a> <small>(Reichskanzler, Reichspräsident)</small> |
<a href="Franz_von_Papen" title="Franz von Papen">Franz von Papen</a> <small>(parteilos)</small> |
<a href="Konstantin_von_Neurath" title="Konstantin von Neurath">Konstantin von Neurath</a> <small>(bis 1937 parteilos)</small> |
<a href="Joachim_von_Ribbentrop" title="Joachim von Ribbentrop">Joachim von Ribbentrop</a> |
<a href="Wilhelm_Frick" title="Wilhelm Frick">Wilhelm Frick</a> |
<a href="Heinrich_Himmler" title="Heinrich Himmler">Heinrich Himmler</a> |
<a href="Johann_Ludwig_Graf_Schwerin_von_Krosigk" title="Johann Ludwig Graf Schwerin von Krosigk">Lutz Graf Schwerin von Krosigk</a> <small>(bis 1937 parteilos)</small> |
<a href="Alfred_Hugenberg" title="Alfred Hugenberg">Alfred Hugenberg</a> <small>(DNVP)</small> |
<a href="Kurt_Schmitt" title="Kurt Schmitt">Kurt Schmitt</a> |
<a href="Hjalmar_Schacht" title="Hjalmar Schacht">Hjalmar Schacht</a> <small>(bis 1937 parteilos)</small> |
<a class="mw-selflink selflink">Hermann Göring</a> |
<a href="Walther_Funk" title="Walther Funk">Walther Funk</a> |
<a href="Franz_Seldte" title="Franz Seldte">Franz Seldte</a> <small>(bis April 1933 parteilos)</small> |
<a href="Franz_G%C3%BCrtner" title="Franz Gürtner">Franz Gürtner</a> <small>(bis Juni 1933 DNVP, 1933–1937 parteilos)</small> |
<a href="Franz_Schlegelberger" title="Franz Schlegelberger">Franz Schlegelberger</a> |
<a href="Otto_Georg_Thierack" title="Otto Georg Thierack">Otto Georg Thierack</a> |
<a href="Werner_von_Blomberg" title="Werner von Blomberg">Werner von Blomberg</a> <small>(bis 1937 parteilos)</small> |
<a href="Wilhelm_Keitel" title="Wilhelm Keitel">Wilhelm Keitel</a> <small>(parteilos)</small> |
<a href="Paul_von_Eltz-R%C3%BCbenach" title="Paul von Eltz-Rübenach">Paul von Eltz-Rübenach</a> <small>(parteilos)</small> |
<a href="Julius_Dorpm%C3%BCller" title="Julius Dorpmüller">Julius Dorpmüller</a> <small>(bis 1941 parteilos)</small> |
<a href="Wilhelm_Ohnesorge_(Politiker)" title="Wilhelm Ohnesorge (Politiker)">Wilhelm Ohnesorge</a> |
<a href="Walther_Darr%C3%A9" title="Walther Darré">Walther Darré</a> |
<a href="Herbert_Backe" title="Herbert Backe">Herbert Backe</a> |
<a href="Joseph_Goebbels" title="Joseph Goebbels">Joseph Goebbels</a> |
<a href="Bernhard_Rust" title="Bernhard Rust">Bernhard Rust</a> |
<a href="Fritz_Todt" title="Fritz Todt">Fritz Todt</a> |
<a href="Albert_Speer" title="Albert Speer">Albert Speer</a> |
<a href="Alfred_Rosenberg" title="Alfred Rosenberg">Alfred Rosenberg</a> |
<a href="Hanns_Kerrl" title="Hanns Kerrl">Hanns Kerrl</a> |
<a href="Hermann_Muhs" title="Hermann Muhs">Hermann Muhs</a> |
<a href="Otto_Meissner" title="Otto Meissner">Otto Meissner</a> <small>(bis 1937 parteilos)</small> |
<a href="Hans_Heinrich_Lammers" title="Hans Heinrich Lammers">Hans Heinrich Lammers</a> |
<a href="Martin_Bormann" title="Martin Bormann">Martin Bormann</a> |
<a href="Karl_Hermann_Frank" title="Karl Hermann Frank">Karl Hermann Frank</a> |
<a href="Rudolf_He%C3%9F" title="Rudolf Heß">Rudolf Heß</a> |
<a href="Ernst_R%C3%B6hm" title="Ernst Röhm">Ernst Röhm</a>
</p><p><small>NSDAP-Mitglieder, wenn nicht anders gekennzeichnet</small>
</p>
</div></div>
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<div class="klappleiste-bild nomobile noviewer" aria-hidden="true" role="presentation"><span typeof="mw:File"></span></div>
<div class="klappleiste-kopf">Ministerpräsidenten von Preußen</div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<div class="centered" style="display: table">
<p><a href="Adolf_Heinrich_von_Arnim-Boitzenburg" title="Adolf Heinrich von Arnim-Boitzenburg">Adolf Heinrich von Arnim-Boitzenburg</a> |
<a href="Ludolf_Camphausen" title="Ludolf Camphausen">Ludolf Camphausen</a> |
<a href="Rudolf_von_Auerswald" title="Rudolf von Auerswald">Rudolf von Auerswald</a> |
<a href="Ernst_von_Pfuel" title="Ernst von Pfuel">Ernst von Pfuel</a> |
<a href="Friedrich_Wilhelm_von_Brandenburg_(Politiker)" title="Friedrich Wilhelm von Brandenburg (Politiker)">Friedrich Wilhelm von Brandenburg</a> |
<a href="Adalbert_von_Ladenberg" title="Adalbert von Ladenberg">Adalbert von Ladenberg</a> |
<a href="Otto_Theodor_von_Manteuffel" title="Otto Theodor von Manteuffel">Otto Theodor von Manteuffel</a> |
<a href="Karl_Anton_(Hohenzollern)" title="Karl Anton (Hohenzollern)">Karl Anton (Hohenzollern)</a> |
<a href="Adolf_zu_Hohenlohe-Ingelfingen" title="Adolf zu Hohenlohe-Ingelfingen">Adolf zu Hohenlohe-Ingelfingen</a> |
<a href="Otto_von_Bismarck" title="Otto von Bismarck">Otto von Bismarck</a> |
<a href="Albrecht_von_Roon" title="Albrecht von Roon">Albrecht von Roon</a> |
<a href="Otto_von_Bismarck" title="Otto von Bismarck">Otto von Bismarck</a> |
<a href="Leo_von_Caprivi" title="Leo von Caprivi">Leo von Caprivi</a> |
<a href="Botho_zu_Eulenburg" title="Botho zu Eulenburg">Botho zu Eulenburg</a> |
<a href="Chlodwig_zu_Hohenlohe-Schillingsf%C3%BCrst" title="Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst">Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst</a> |
<a href="Bernhard_von_B%C3%BClow" title="Bernhard von Bülow">Bernhard von Bülow</a> |
<a href="Theobald_von_Bethmann_Hollweg" title="Theobald von Bethmann Hollweg">Theobald von Bethmann Hollweg</a> |
<a href="Georg_Michaelis" title="Georg Michaelis">Georg Michaelis</a> |
<a href="Georg_von_Hertling" title="Georg von Hertling">Georg von Hertling</a> |
<a href="Robert_Friedberg" title="Robert Friedberg">Robert Friedberg</a><sup>**</sup> |
<a href="Paul_Hirsch" title="Paul Hirsch">Paul Hirsch</a> und <a href="Heinrich_Str%C3%B6bel" title="Heinrich Ströbel">Heinrich Ströbel</a> |
<a href="Paul_Hirsch" title="Paul Hirsch">Paul Hirsch</a> |
<a href="Otto_Braun" title="Otto Braun">Otto Braun</a> |
<a href="Adam_Stegerwald" title="Adam Stegerwald">Adam Stegerwald</a> |
<a href="Otto_Braun" title="Otto Braun">Otto Braun</a> |
<a href="Wilhelm_Marx" title="Wilhelm Marx">Wilhelm Marx</a> |
<a href="Otto_Braun" title="Otto Braun">Otto Braun</a> |
<a href="Franz_von_Papen" title="Franz von Papen">Franz von Papen</a><sup>*</sup> |
<a href="Kurt_von_Schleicher" title="Kurt von Schleicher">Kurt von Schleicher</a><sup>*</sup> |
<a href="Franz_von_Papen" title="Franz von Papen">Franz von Papen</a><sup>*</sup> |
<a class="mw-selflink selflink">Hermann Göring</a><br>
<small>
<sup>*</sup> als <a href="Reichskommissar" title="Reichskommissar">Reichskommissar</a>
<sup>**</sup> kommissarisch
</small>
</p>
<div class="sieheauch" role="navigation" style="font-style:italic;"><span class="sieheauch-text">Siehe auch</span>: <a href="Liste_der_preu%C3%9Fischen_Ministerpr%C3%A4sidenten" title="Liste der preußischen Ministerpräsidenten">Liste der preußischen Ministerpräsidenten</a></div>
</div>
</div></div>
<div class="klappleiste mw-collapsible navileiste navigation-not-searchable center" role="navigation">
<div class="klappleiste-kopf">Generalfeldmarschälle und Großadmirale der Wehrmacht</div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<p><b><a href="Generalfeldmarschall" title="Generalfeldmarschall">Generalfeldmarschälle</a></b><br>
<a href="Werner_von_Blomberg" title="Werner von Blomberg">Werner von Blomberg</a> |
<a class="mw-selflink selflink">Hermann Göring</a> |
<a href="Walther_von_Brauchitsch" title="Walther von Brauchitsch">Walther von Brauchitsch</a> |
<a href="Albert_Kesselring" title="Albert Kesselring">Albert Kesselring</a> |
<a href="Wilhelm_Keitel" title="Wilhelm Keitel">Wilhelm Keitel</a> |
<a href="G%C3%BCnther_von_Kluge" title="Günther von Kluge">Günther von Kluge</a> |
<a href="Wilhelm_Ritter_von_Leeb" title="Wilhelm Ritter von Leeb">Wilhelm Ritter von Leeb</a> |
<a href="Fedor_von_Bock" title="Fedor von Bock">Fedor von Bock</a> |
<a href="Wilhelm_List" title="Wilhelm List">Wilhelm List</a> |
<a href="Erwin_von_Witzleben" title="Erwin von Witzleben">Erwin von Witzleben</a> |
<a href="Walter_von_Reichenau" title="Walter von Reichenau">Walter von Reichenau</a> |
<a href="Erhard_Milch" title="Erhard Milch">Erhard Milch</a> |
<a href="Hugo_Sperrle" title="Hugo Sperrle">Hugo Sperrle</a> |
<a href="Gerd_von_Rundstedt" title="Gerd von Rundstedt">Gerd von Rundstedt</a> |
<a href="Erwin_Rommel" title="Erwin Rommel">Erwin Rommel</a> |
<a href="Georg_von_K%C3%BCchler" title="Georg von Küchler">Georg von Küchler</a> |
<a href="Erich_von_Manstein" title="Erich von Manstein">Erich von Manstein</a> |
<a href="Friedrich_Paulus" title="Friedrich Paulus">Friedrich Paulus</a> |
<a href="Ewald_von_Kleist_(Generalfeldmarschall)" title="Ewald von Kleist (Generalfeldmarschall)">Ewald von Kleist</a> |
<a href="Maximilian_von_Weichs" title="Maximilian von Weichs">Maximilian von Weichs</a> |
<a href="Ernst_Busch_(Offizier)" title="Ernst Busch (Offizier)">Ernst Busch</a> |
<a href="Wolfram_von_Richthofen" title="Wolfram von Richthofen">Wolfram Freiherr von Richthofen</a> |
<a href="Walter_Model" title="Walter Model">Walter Model</a> |
<a href="Ferdinand_Sch%C3%B6rner" title="Ferdinand Schörner">Ferdinand Schörner</a> |
<a href="Robert_Ritter_von_Greim" class="mw-redirect" title="Robert Ritter von Greim">Robert Ritter von Greim</a> |
<a href="Eduard_von_B%C3%B6hm-Ermolli" title="Eduard von Böhm-Ermolli">Eduard Freiherr von Böhm-Ermolli</a> (ehrenhalber)
</p><p><b><a href="Gro%C3%9Fadmiral" title="Großadmiral">Großadmirale</a></b><br>
<a href="Erich_Raeder" title="Erich Raeder">Erich Raeder</a> |
<a href="Karl_D%C3%B6nitz" title="Karl Dönitz">Karl Dönitz</a>
</p>
</div></div>
<div class="klappleiste mw-collapsible navileiste navigation-not-searchable center" role="navigation">
<div class="klappleiste-kopf">Angeklagte im <a href="N%C3%BCrnberger_Prozess_gegen_die_Hauptkriegsverbrecher" title="Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher">Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher</a></div>
<div class="klappleiste-inhalt mw-collapsible-content">
<p><a class="mw-selflink selflink">Hermann Göring</a> |
<a href="Rudolf_He%C3%9F" title="Rudolf Heß">Rudolf Heß</a> |
<a href="Martin_Bormann" title="Martin Bormann">Martin Bormann</a> (Verbleib damals unbekannt) |
<a href="Joachim_von_Ribbentrop" title="Joachim von Ribbentrop">Joachim von Ribbentrop</a> |
<a href="Robert_Ley" title="Robert Ley">Robert Ley</a> (Suizid vor Prozessbeginn) |
<a href="Franz_von_Papen" title="Franz von Papen">Franz von Papen</a> |
<a href="Wilhelm_Keitel" title="Wilhelm Keitel">Wilhelm Keitel</a> |
<a href="Alfred_Jodl" title="Alfred Jodl">Alfred Jodl</a> |
<a href="Erich_Raeder" title="Erich Raeder">Erich Raeder</a> |
<a href="Karl_D%C3%B6nitz" title="Karl Dönitz">Karl Dönitz</a> |
<a href="Ernst_Kaltenbrunner" title="Ernst Kaltenbrunner">Ernst Kaltenbrunner</a> |
<a href="Albert_Speer" title="Albert Speer">Albert Speer</a> |
<a href="Fritz_Sauckel" title="Fritz Sauckel">Fritz Sauckel</a> |
<a href="Hjalmar_Schacht" title="Hjalmar Schacht">Hjalmar Schacht</a> |
<a href="Walther_Funk" title="Walther Funk">Walther Funk</a> |
<a href="Gustav_Krupp_von_Bohlen_und_Halbach" title="Gustav Krupp von Bohlen und Halbach">Gustav Krupp von Bohlen und Halbach</a> (prozessunfähig) |
<a href="Hans_Frank" title="Hans Frank">Hans Frank</a> |
<a href="Arthur_Sey%C3%9F-Inquart" title="Arthur Seyß-Inquart">Arthur Seyß-Inquart</a> |
<a href="Alfred_Rosenberg" title="Alfred Rosenberg">Alfred Rosenberg</a> |
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<a href="Wilhelm_Frick" title="Wilhelm Frick">Wilhelm Frick</a> |
<a href="Julius_Streicher" title="Julius Streicher">Julius Streicher</a> |
<a href="Hans_Fritzsche" title="Hans Fritzsche">Hans Fritzsche</a> |
<a href="Baldur_von_Schirach" title="Baldur von Schirach">Baldur von Schirach</a>
</p>
</div></div>
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Normdaten (Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/118540157">118540157</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n80061235">n80061235</a></span> | <a href="Web_NDL_Authorities" title="Web NDL Authorities">NDL</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.ndl.go.jp/auth/ndlna/00541487">00541487</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/39385942/">39385942</a></span> | </div>
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